Mehr Wachstum und Beschäftigung

Althaus: Klimaschutzpaket macht Solarstandort Thüringen zukunftsfähig

Das am Freitag im Bundestag beschlossene Klimaschutzpaket macht Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) zufolge den Solarstandort Thüringen zukunftsfähig. Er begrüßte dabei insbesondere die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Erfurt (ddp-lth/sm) - Althaus sagte, die Solarindustrie habe in den vergangenen Jahren wichtige Investitionsentscheidungen in Ostdeutschland, insbesondere in Thüringen, getroffen. Diese seien gerade für die neuen Länder dringend erforderlich, um auf dem Weg zu mehr Wachstum und Beschäftigung weiter voranschreiten zu können.

Der Solarstandort Thüringen macht der Staatskanzlei zufolge mit rund 800 Millionen Euro Umsatz mehr als 21 Prozent des Umsatzes in der gesamten Photovoltaik-Branche in Deutschland und über zehn Prozent weltweit aus.

Das Klimaschutzpaket sieht unter anderem vor, den Anteil der erneuerbaren Energien im Strombereich bis 2020 von derzeit über 13 Prozent auf 30 Prozent zu erhöhen. Ferner sollen Besitzer von nach 2008 fertiggestellten Gebäuden verpflichtet werden, einen bestimmten Anteil des Wärmebedarfs aus regenerativen Energien zu decken. Zudem soll der Anteil der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung bis 2020 auf etwa 25 Prozent verdoppelt werden.