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Allianz senkt Stimmrechtsanteile an Bayer und RWE

Der größte deutsche Allfinanzkonzern Allianz will durch den Abbau von Beteiligungen unabhängiger von etwaigen Kursschwankungen werden. In diesem Sinne hat man nun auch die Beteiligungen an den beiden Großkonzernen Bayer und RWE zurückgeschraubt. An RWE hält die Allianz nur mehr 4,33 Prozent.

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München (ddp.vwd) - Der größte deutsche Allfinanzkonzern Allianz setzt seine Strategie fort, durch den Abbau von Beteiligungen an Großunternehmen unabhängiger von Risiken durch Kursschwankungen zu werden. Er senkte nach Angaben vom Mittwoch seine Anteile am Leverkusener Chemiekonzern Bayer und dem Essener Energieriesen RWE auf jeweils unter fünf Prozent. Erst vorige Woche hatte die Allianz alle ihre gemeinsam mit der Münchener Rückversicherungsgesellschaft und der Commerzbank gehaltenen MAN-Anteile an institutionelle Investoren verkauft.

An Bayer halte die Allianz seit 6. Januar nur noch 4,76 Prozent, teilte das Unternehmen aus Leverkusen am Mittwoch in einer Börsen-Veröffentlichung in der "Börsen-Zeitung" mit. Thomson Financial zufolge hatte die Allianz über ihre Tochter dit Allianz Dresdner Global Investors bislang 5,70 Prozent an Bayer gehalten.

Bei RWE besitzt der Allfinanzkonzern seit 12. Januar lediglich noch 4,33 Prozent der Stimmrechte, gab der Energiekonzern seinerseits in dem Blatt bekannt. Dort hatte die Allianz ebenfalls über die Tochter Dresdner Global Investors bislang 5,48 Prozent gehalten.