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Akzeptanz höherer Stromkosten schwindet langsam

In Deutschland sinkt der Anteil derjenigen, die für den Ausbau der Energiewende höhere Stromkosten in Kauf nehmen. Dies ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK und des GfK-Vereins. Allerdings steigt wiederum die Zahl derer, die Atomkraft kategorisch ablehnen.

Stromrechnung© Eisenhans / Fotolia.com

Nürnberg (dpa/red) - Danach unterstützen 46 Prozent der Bevölkerung den Ausbau auch dann, wenn er höhere Stromkosten zur Folge hat und sich auf das eigene Portemonnaie auswirkt (2012: 49 Prozent). Neue Stromleitungen in der Nähe des eigenen Wohnorts akzeptieren 67 statt wie im Vorjahr noch 70 Prozent der Befragten. Windanlagen tolerieren 61 statt 65 Prozent in ihrer Nähe. Der Anteil der kategorischen Atomkraftgegner stieg zugleich auf 84 Prozent.

Bewusstsein für Umweltschutz ist gestiegen

Auch das persönliche Engagement stieg an: Der repräsentativen Studie zufolge beteiligen sich nach eigenen Angaben rund ein Fünftel aller Menschen aktiv an Umweltschutzprojekten in der eigenen Region. Ebenso viele achten bei ihren Reisen auf Umweltfreundlichkeit. Etwa 30 Prozent sind sogar bereit, auf das Flugzeug zu verzichten, selbst wenn die Flüge billig sind - 2012 waren dies nur gut 20 Prozent.

Mit dem Stromrechner die günstigsten Tarife entdecken

Wen es beim Blick auf die letzte Stromabrechnung angesichts der hohen Stromkosten gegraust hat, sollte einen Wechsel seines Stromanbieters in Erwägung ziehen. Wie ein schneller Vergleich mit dem Strom-Rechner zeigt, lassen sich allein durch einen Wechsel raus aus der Grundversorgung für Strom teilweise mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Die Auswahl der Anbieter lässt sich vielfach einschränken, so dass man sich Anbieter und Tarif wirklich passgenau zuschneiden kann.

Quelle: DPA