Strom-News
Stillstehendes AtomkraftwerkBei Arbeiten im derzeit stillstehenden Atomkraftwerk Brunsbüttel hat es eine weitere Panne gegeben. Beim Probelauf eines Dieselmotors im Unabhängigen Notstandssystem wurde ein Leck im Kühlkreislauf festgestellt, wie das für Reaktoraufsicht zuständige Kieler Sozialministerium am Montag mitteilte.
Brunsbüttel/Kiel (ddp-nrd/red) - Betroffen war ein Behälter, der temperaturbedingte Volumenänderungen ausgleicht. Bei dem Vorfall handelte es sich um ein meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N (Normalmeldung). Die Leckage führte den Angaben zufolge zu keiner Einschränkung der Dieselkühlung. Der betroffene Ausgleichsbehälter und auch der Behälter am zweiten Dieselmotor wurden durch neue ersetzt.
Die vom Energiekonzern Vattenfall betriebenen AKW Brunsbüttel und Krümmel waren nach einem Kurzschluss beziehungsweise Trafobrand Ende Juni 2007 abgeschaltet worden. In beiden Kraftwerken sind die Reparaturarbeiten bislang noch nicht abgeschlossen. Vattenfall will beiden Reaktoren möglichst im Laufe des Jahres wieder ans Netz bringen.
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Vattenfall rechnet damit, dass sein Atomkraftwerk Krümmel noch in diesem Sommer wieder ans Netz gehen wird. Die Sanierungsarbeiten seien fast abgeschlossen, in den kommenden Wochen soll der Antrag auf Wiederinbetriebnahme gestellt werden, teilt der Energiekonzern mit.
Das älteste französische Atomkraftwerk, das in der Nähe der deutschen und schweizerischen Grenze steht, liegt nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in mehreren Punkten hinter weltweit gültigen Standards zurück.
Der vor 19 Jahren beschlossene Rückbau der ostdeutschen Atomkraftwerke in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) und im brandenburgischen Rheinsberg geht in die Endphase. Bislang seien etwa 80 Prozent der Arbeiten abgeschlossen, so der Chef der Energiewerke Nord GmbH (EWN), Dieter Rittscher.
Im schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk (AKW) Krümmel ist es am Freitag zu einer ungewollten automatischen Abschaltung eines Notstromtransformators gekommen. Auslöser war ein fehlerhafter Transformator, wie das Sozialministerium als Reaktoraufsicht in Kiel mitteilte.
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) unterstützt den Bau einer Schutzhülle für das ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl. Die EBWE und die Regierung in Kiew unterzeichneten am Montag ein Abkommen über Finanzhilfen in Höhe von 135 Millionen Euro.Strompreise vergleichen
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