Hauptversammlung

Aktionäre entlasten Vorstand und Aufsichtsrat der enviaM

enviaM ist im August 2002 aus der Fusion der envia und der MEAG hervorgegangen. Durch den Zusammenschluss ist - gemessen am Umsatz - das sechstgrößte Industrieunternehmen Ostdeutschlands entstanden. enviaM versorgt in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Teilen von Thüringen rund 1,6 Millionen Kunden.

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Die Aktionäre der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) haben Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens im Rahmen der ersten ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2002 entlastet. "Trotz des anhaltend hohen Verdrängungswettbewerbes und des komplexer werdenden energiewirtschaftlichen Ordnungsrahmens blickt unser Unternehmen auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück", erläuterte der enviaM-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Klawunn.

Strategisches Ziel von enviaM sei "die Marktführerschaft als regionaler Energiedienstleister in den neuen Bundesländern", so Klawunn weiter. enviaM erzielte im Geschäftsjahr 2002 einen Jahresüberschuss in Höhe von 87,8 Millionen Euro (Rumpfgeschäftsjahr 2001: 68,9 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse beliefen sich bereinigt um die Stromsteuer auf 1.766 Millionen Euro. Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, eine Dividende je Aktie in Höhe von 0,35 Euro auszuschütten. 60 Prozent des Aktienkapitals der enviaM werden von der RWE Plus AG (Essen), 36 Prozent von Städten und Gemeinden in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen und vier Prozent von anderen Anteilseignern gehalten.