Förderung von Land und Bund

"Aktion-Holzpellets" bei Oberbergischen Holztagen

Die Holzpellets-Heiztechnologie erfreut sich zunehmender Beliebtheit, alleine in Nordrhein-Westfallen sollen im kommenden Jahr über 2000 Anlagen in Betrieb sein. Im Rahmen der "Oberbergischen Holztage" am 30. und 31. Oktober informiert die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW über die Vorteile der Öko-Technik.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Nachfrage nach der neuen Holzpellets-Heiztechnologie nimmt kräftig zu; allein in Nordrhein-Westfalen sind über 1700 Anlagen in Betrieb, 500 weitere sollen dieses Jahr noch dazu kommen. Interessenten können sich über diese moderne Anlagentechnik auf den "Oberbergischen Holztagen" am 30. und 31. Oktober informieren. In Gummersbach-Lieberhausen beraten die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, die Forstämter Attendorn, Waldbröl und Wipperfürth sowie die Energiegenossenschaft Lieberhausen interessierte Besucher in Sachen Holzpellets.

Holzpellets sind regenerative Energieträger. Sie werden aus Resten der Holzindustrie, etwa aus Sägemehl und Hobelspänen, hergestellt. Sie erfüllen alle Eigenschaften, die man von einem modernen Brennstoff erwartet: umweltfreundlich, komfortabel und wirtschaftlich. "Viele private Anwender haben bereits erkannt, dass es die moderne Technik erlaubt, die ökologischen Vorteile des Brennstoffs Holz zu nutzen, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten", so Beate Schmidt von der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW.

Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen fördert den Einsatz von Holzpellet-Heizungen in Privathaushalten mit bis zu 1500 Euro, weitere 1700 Euro steuert der Bund bei. Anträge gibt es bei den örtlichen Forstämtern (www.forst.nrw.de oder www.bafa.de).