Kalkulierbar

AKTIF arbeitet mit an der Zukunft der Windleistungsprognose

Zusammen mit dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) arbeiten der Software-Spezialist AKTIF, der Deutsche Wetterdienst, E.ON Netz und die VEAG an einer zuverlässigen Windleistungsprognose. Denn bislang sind die Schwankungen bei der Erzeugung der Windenergie die häufigste Ursache für den Einsatz von Regel- und Ausgleichsleistung.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Mit einer zuverlässigen Windleistungsprognose soll die Windenergie künftig kalkulierbarer werden. An diesem Projekt unter der Federführung des Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) sind neben dem Senftenberger EDM-Spezialisten AKTIF Technology auch der Deutsche Wetterdienst, die E.ON Netz GmbH sowie die VEAG beteiligt. Ihr Ziel ist es, ein neues Rechenmodell zur Windlastprognose zu entwickeln, das in Zukunft die sichere Prognose der Windenergieerzeugung im deutschen Netzgebiet über einen Vorhersagebereich von 48 Stunden erlaubt.

Die Aufgabe von AKTIF Technology in diesem Projekt ist es, das Modell im Rahmen einer Softwarelösung abzubilden. Dazu gehören die Softwaremodule für den Einsatz in den Leitwarten, aber auch eine Online-Version. Damit kann die Prognose künftig deutschlandweit beliebigen Teilnehmern gegen Gebühr via Internet zur Verfügung gestellt werden. Bislang sind die Schwankungen bei der Erzeugung der Windenergie die häufigste Ursache für den Einsatz von Regel- und Ausgleichsleistung.

Das Projekt wurde zunächst auf Basis regionaler Daten aus dem Referenznetz des ISET begonnen. Daraus wurde ein erstes Prognosemodell entwickelt, das an die Gegebenheiten des E.ON Netzes angepasst ist. Schrittweise wird dieses Modell nun für den Einsatz im gesamten deutschen Verbundnetz erweitert. Dabei sollen auch Offshore-Standorte mit einbezogen werden.