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Aktienmarkt gab nach: Versorger unter Druck

Im DAX stand am Morgen E.ON an der Spitze der Verlierer. Nach der Veröffentlichung der Bilanzzahlen gab die Aktie drei Prozent auf 64,76 Euro nach. Im Sog von E.ON verbilligten sich RWE um 1,7 Prozent auf 42,67 Euro. Im TecDAX gab Solarworld um knapp drei Prozent auf 94,06 Euro nach.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt/Main (ddp/sm) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag wie erwartet schwächer eröffnet. Der DAX verlor in den ersten Handelsminuten 0,8 Prozent auf 4342 Punkte, und der TecDAX gab um 0,3 Prozent auf 539 Zähler nach. Auf die Stimmung drücken Aktienhändlern zufolge die Vorlagen von der Wall Street in New York und das Umfeld wie der hohe Ölpreis und der schwache Dollar. Darauf werde der DAX mit weiter fallenden Kursen reagieren, hieß es.

Die Indizes an der Wall Street hatten am Mittwoch leichter geschlossen. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) verlor 1,0 Prozent auf 10 806 Punkte. Der Nasdaq-Composite sank um 0,6 Prozent auf 2061 Zähler. Der Euro kletterte am Morgen weiter und wurde gegen 9.15 Uhr mit 1,3448 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Mittwoch erstmals seit zwei Monaten mit 1,3346 US-Dollar wieder einen Referenzkurs über 1,33 US-Dollar festgestellt. Damit mussten für einen US-Dollar 0,7492 Euro gezahlt werden. Händler nannten die für Freitag erwartete Veröffentlichung der US-Handelsbilanzdaten als einen der Gründe für die Dollarschwäche.

Im DAX standen am Morgen E.ON an der Spitze der Verlierer. Nach der Veröffentlichung der Bilanzzahlen gab die Aktie drei Prozent auf 64,76 Euro nach. Im Sog von E.ON verbilligten sich RWE um 1,7 Prozent auf 42,67 Euro. Verluste von über einem Prozent verzeichneten auch Deutsche Telekom und Metro. Im Plus notierten lediglich drei Werte. MAN verteuerten sich um 0,7 Prozent auf 35.07 Euro. adidas-Salomon stiegen um 0,5 Prozent auf 120,54 Euro. Mit leichten Aufschlägen von 0,2 Prozent starteten Schering.

Im TecDAX verloren Aixtron 3,2 Prozent auf 3,36 Euro. Solarworld gaben um knapp drei Prozent auf 94,06 Euro nach. Dagegen verbuchten FJH einen Aufschlag von 3,7 Prozent auf 3,91 Euro. QSC legten 1,2 Prozent auf 4,20 Euro zu.