AgV erwartet Verdrängungswettbewerb

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Die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) geht davon aus, dass es aufgrund des liberalisierten Strommarkts unter den Energieversorgern zu einem Verdrängungswettbewerb kommen wird. Der AgV-Energieexperte Friedel Schubert sagte gestern im Saarländischen Rundfunk, dass sich die derzeit über 900 Anbieter nicht auf dem Markt halten könnten.


Prognosen gingen davon aus, dass "vielleicht 100, wenn nicht weniger Anbieter" übrig bleiben würden, zumal viele kommunale Anbieter Zusammenschlüsse planten. "Die Chance besteht darin, sich mit anderen Stadtwerken zusammenzuschließen, um durch den günstigen Einkauf mithalten zu können", so Schubert. Hinsichtlich der Preise sagte der Agv-Vertreter eine "deutliche Preissenkung" voraus; denkbar seien um bis zu 30 Prozent günstigere Tarife in zwei Jahren.