Kooperation

AGFW und VKU: Gemeinsam für Fernwärme und KWK

Die Arbeitsgemeinschaft für Wärme und Heizkraftwirtschaft e.V. (AGFW) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. Dadurch sollen die Interessen der kommunalen Wärmewirtschaft gebündelt und optimiert werden.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Eine kürzlich unterzeichnete Absichtserklärung bilde die Grundlage für weitere Verhandlungen zwischen den Verbänden über eine Kooperationsvereinbarung. Beide wollen der Politik bei dem Ziel, den Anteil von KWK-Strom auf 25 Prozent zu steigern, ein verlässlicher Partner sein.

Die AGFW bündele den Fach- und Sachverstand der Kraft-Wärme-Kopplung sowie der Wärme- und Kälteversorgung, der VKU sei anerkannt als politische Interessenvertretung der kommunalen Unternehmen, so AGFW-Präsident Stephan Schwarz. Zusammen würden die Verbände somit ein starkes Team bilden und durch eine Kooperation den gemeinsamen Zielen des Klimaschutzes und der Kraft-Wärme-Kopplung deutlich effektiver dienen.

Die AGFW vertritt eigenen Angaben zufolge die Interessen von 217 nationalen und internationalen Wärmeversorgern mit einer Wärmeabgabe von rund 71 Terawattstunden pro Jahr sowie 139 Unternehmen der herstellenden Industrie. Von den rund 1350 im VKU organisierten kommunalen Unternehmen sind 520 in der Wärmeversorgung aktiv mit einer Wärmeabgabe von rund 54 Terawattstunden jährlich.