Niedrige Benzinpreise

ADAC warnt vor dem Hamstern von Sprit

Die Preise für Benzin und Diesel sind auf Talfahrt; Sprit ist so günstig wie schon lange nicht mehr. Das mag vielleicht den einen oder anderen Autofahrer dazu veranlassen, Kraftstoff in größeren Mengen zu kaufen und einzulagern. Der ADAC warnt jedoch davor, größere Mengen an Treibstoff zu bunkern.

Spritkosten© Maridav / Fotolia.com

München (red) - Benzin und Diesel sind zurzeit so billig wie seit Jahren nicht mehr. Trotzdem sollte sich niemand verleiten lassen, Treibstoff zu hamstern. Laut Gesetz dürfen in Kleingaragen maximal 20 Liter Benzin und bis zu 200 Liter Dieselkraftstoff lagern. Voraussetzung: Die Treibstoffe sind in zugelassenen, dicht verschlossenen, bruchsicheren und nicht brennbaren Behältern aufbewahrt.

Lagerung von Treibstoff in Tiefgaragen und Kellern

In Tiefgaragen, wie sie in vielen Wohnsiedlungen zu finden sind, dürfen außerhalb von Kraftfahrzeugen nur "unerhebliche Mengen" aufbewahrt werden, wie es zum Beispiel in der Bayerischen Garagen- und Stellplatzverordnung heißt. Auch eine Geruchsbelästigung sowie mögliche Gesundheitsbeeinträchtigungen von Nachbarn und Mitbewohnern müssen ausgeschlossen sein. Das gilt insbesondere dann, wenn man in einem "nicht geeigneten Raum", also etwa im Keller eines Mietshauses, Treibstoffe lagert. Außerdem hinaus könnte das ein "vertragswidriger Gebrauch der Mietsache" sein.

Brandgefahr und Umweltschäden drohen

Der ADAC warnt darüber hinaus eindringlich vor der Brandgefahr, die mit dem Lagern von entzündlichen Flüssigkeiten verbunden ist. Nachdem der Boden in vielen Garagen nicht flüssigkeitsdicht ist, kann es beim Umfüllen von Benzin und Diesel überdies zu erheblichen Umweltschäden durch Verschmutzung des Grundwassers kommen.