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Letzte ChanceSeit 2009 sind rund 21.000 Heizkessel in Sachsen ausgetauscht worden, wofür der besitzer eine sogenannte "Abwrackprämie" erhalten haben. Ab jetzt werden nur noch rund 1000 alte Heizanlagen mit der Abwrackprämie gefördert. Wer die staatliche Förderung also noch nutzen will, sollte sich beeilen.
Dresden (ddp-lsc/red) - Mit der im Mai 2009 aufgelegten Abwrackprämie für alte Heizkessel sind bisher 21.000 Anlagen in Sachsen umgestellt worden. Umweltminister Frank Kupfer (CDU) sagte am Dienstag in Dresden, mit rund 27 Millionen Euro EFRE-Mitteln sei das Fünffache an Investitionen ausgelöst worden. Es sei gelungen, in den Klimaschutz zu investieren.
Auch den sächsischen Heizungsunternehmen und den Heizkesselherstellern sei das Programm zugutegekommen, betonte Kupfer. Die auf moderne Brennwerttechnik umgestellten 21.000 Anlagen ersparten der Atmosphäre jährlich 21.000 Tonnen CO2.
Für den Austausch der Kessel, die etwa 6000 Euro kosten, zahlt Sachsen 1250 Euro Abwrackprämie. Ab Dienstag werden jedoch nur noch 1000 Anträge bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) angenommen werden können, teilte Kupfer mit. Dann sei das Programm zur Förderung beendet. Da täglich um die 100 Anträge eingingen, rät Kupfer, geplante Anträge noch schnell einzureichen. Der Austausch wird unterstützt, soweit der Hauseigentümer nicht bereits gesetzlich zum Austausch verpflichtet ist.
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Der Bonus für den Austausch von Heizkesseln läuft zum Jahresende aus. Wer ihn noch erhalten will, muss entsprechende Anträge nach Inbetriebnahme der Anlage und vor dem 31. Dezember 2009 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
(BAFA) einreichen.
Die saarländische Abwrackprämie für alte Heizkessel und die Solarprämie werden voraussichtlich in der kommenden Woche ausgeschöpft sein. Dann würden rund 2500 Förderanträge eingegangen sein, teilte das Umweltministerium mit. Die Abwrackprämie wurde erst vor zwei Monaten eingeführt und stößt offenbar auf große Resonanz.
Durch die Abwrackprämie für Autos hat sich die Wartezeit bei Förderungsanträgen für eine Wärmepumpe oder eine solarthermische Anlage mehr als vervierfacht. Der Grund: Das zuständige Amt ist in beiden Fällen das gleiche - und es sieht sich gefordert wie noch nie.
Gebäudeeigentürmern steht eine Reihe an Maßnahmen zur Verfügung, um die jährlichen Heizkosten nachhaltig zu reduzieren – vom Austausch der Fenster bis hin zur Dämmung von Wänden und Dächern. Jedoch sei der Austausch von alten Heizkesseln die wirkungsvollste Maßnahme, wie die ASUE mitteilt.
Alle Vermieter und Verkäufer älterer Wohnimmobilien müssen ab dem 1. Januar 2009 den Mietinteressenten oder potenziellen Käufern einen gültigen Energieausweis vorlegen. Dies gilt dann auch für alle Wohnhäuser, die nach 1965 gebaut wurden.Strompreise vergleichen
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