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09.02.2010, 16:20 Uhr

Strom-News

Letzte Chance

Abwrackprämie reicht nur noch für 1000 Heizkessel

Seit 2009 sind rund 21.000 Heizkessel in Sachsen ausgetauscht worden, wofür der besitzer eine sogenannte "Abwrackprämie" erhalten haben. Ab jetzt werden nur noch rund 1000 alte Heizanlagen mit der Abwrackprämie gefördert. Wer die staatliche Förderung also noch nutzen will, sollte sich beeilen.

Dresden (ddp-lsc/red) - Mit der im Mai 2009 aufgelegten Abwrackprämie für alte Heizkessel sind bisher 21.000 Anlagen in Sachsen umgestellt worden. Umweltminister Frank Kupfer (CDU) sagte am Dienstag in Dresden, mit rund 27 Millionen Euro EFRE-Mitteln sei das Fünffache an Investitionen ausgelöst worden. Es sei gelungen, in den Klimaschutz zu investieren.

Neue Anlagen sparen jährlich 21.000 Tonnen CO2 ein

Auch den sächsischen Heizungsunternehmen und den Heizkesselherstellern sei das Programm zugutegekommen, betonte Kupfer. Die auf moderne Brennwerttechnik umgestellten 21.000 Anlagen ersparten der Atmosphäre jährlich 21.000 Tonnen CO2.

Täglich gehen bis zu 100 Anträge ein

Für den Austausch der Kessel, die etwa 6000 Euro kosten, zahlt Sachsen 1250 Euro Abwrackprämie. Ab Dienstag werden jedoch nur noch 1000 Anträge bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) angenommen werden können, teilte Kupfer mit. Dann sei das Programm zur Förderung beendet. Da täglich um die 100 Anträge eingingen, rät Kupfer, geplante Anträge noch schnell einzureichen. Der Austausch wird unterstützt, soweit der Hauseigentümer nicht bereits gesetzlich zum Austausch verpflichtet ist.

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