Aktuelle Herausforderungen

Abschluss der Passivhaustage NRW in Münster: "Neues Bauen für das Land"

Die Verbreitung des nötigen Know-how's für ein zeitgemäßes Bauen bezeichnet NRW-Bauminister Michael Vesper als eine der großen Herausforderungen der Gegenwart. Die "Passivhaustage NRW" endeten jetzt in Münster und an der Resonanz hatten die Veranstalter gemerkt, dass das Interesse an der umweltschonenden Bauweise groß ist.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

In Münster endeten jetzt die "Passivhaustage NRW". Mit einer Tagung unter dem Motto "Neues Bauen für das Land" gastierte das NRW-Bauministerium in Zusammenarbeit mit der Energieagentur NRW und der LBS Westdeutsche Landesbausparkasse in den fünf Regierungsbezirken des Landes. Nach Hagen, Gummersbach, Mönchengladbach und Paderborn bildete die Tagung in Münster den Abschluss der Aktion.

"Das energetisch bewusste Planen, Bauen und Sanieren gehört zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Deshalb müssen wir konsequent eine Architektur, die umweltgerecht, ressourcenschonend und energiebewusst geplant ist, weiterverfolgen", erklärte NRW-Bauminister Michael Vesper in diesem Zusammenhang. Vesper zählte die Verbreitung des nötigen Know-hows für ein zeitgemäßes Bauen zu den großen Herausforderungen der Gegenwart. "Aber ich bin zuversichtlich, dass wir diese Herausforderung meistern werden", so der Minister. Schließlich habe er an der Resonanz zu jeder der fünf Veranstaltungen gemerkt, dass das Interesse an der Passivbauweise "gewaltig" sei. Insgesamt hatten etwa 600 Architekten, Bauherren und Planer an den fünf Tagungen teilgenommen.

Vom Erfolg der Veranstaltungen zeigten sich auch Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW, und Rainer Schäfer, Vorstandsmitglied der LBS Westdeutsche Landesbank, überzeugt. "Wir haben die Tagungen ganz bewusst abseits der großen Zentren in der vermeintlichen Provinz organisiert", erklärten sie unisono. Die Verantwortung für die Umwelt sei gerade in ländlich strukturierten Regionen stark ausgeprägt. "Entsprechend größer ist hier die Bereitschaft, sich auf die Passivhausbauweise einzulassen", so Hüttenhölscher und Schäfer. Die Tagungsteilnehmer erhielten Informationen zum Konzept eines Passivhauses, aber auch zu bisher gemachten praktischen Erfahrungen mit Passivhäusern. Ergänzt wurde dies durch einen Überblick über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

Weiterführende Links