Mineralölprodukte

Absatz vom schwerem Heizöl ist gestiegen

Wie das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mitteilte, ist der Absatz von Mineralölprodukten generell leicht zurückgegangen. Der Absatz vom leichtem Heizöl blieb unverändert, schweres Heizöl hingegen legte um 5,6 Prozent zu.

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Eschborn (red) - Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum Februar 2006 bis Januar 2007 gegenüber der entsprechenden Referenzperiode aus den beiden Vorjahren um 0,2 Prozent von 118,6 auf 118,5 Millionen Tonnen.

Im betrachteten 12-Monatszeitraum von Februar 2006 bis Januar 2007 ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum der Export von Mineralölprodukten um 5,1 Prozent von 26,2 auf 27,5 Millionen Tonnen gestiegen. Gleichzeitig ist der Import von Mineralölprodukten um 6,1 Prozent von 34,5 auf 36,6 Millionen Tonnen angestiegen. Demgegenüber sank die Einfuhr von Rohöl um 2,9 Prozent von 112,1 auf 108,9 Millionen Tonnen. Der Grenzübergangspreis von Rohöl ist im angegebenen Zeitraum um 14,3 Prozent von 326,70 Euro auf 373,47 Euro pro Tonne gestiegen.

Hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte zeigen die BAFA-Zahlen, dass der Absatz von leichtem Heizöl stagniert. Genau wie in der Vorjahresperiode wurden 25,7 Millionen Tonnen abgegeben. Schweres Heizöl hingegen legte zu, und zwar von 6,0 auf 6,4 Millionen Tonnen. Sowohl bei Rohbenzin als auch bei Ottokraftstoff gingen die Zahlen zurück, bei Dieselkraftstoff hingegen war ein leichter Zuwachs zu verzeichnen.