30 Prozent mehr

Ab Februar: Höhere Zuschüsse für Solaranlagen

Die staatlichen Zuschüsse steigen von ursprünglich 92 Euro auf 125 Euro je angefangenem Quadratmeter installierter Solarkollektorfläche. Ab 1. Januar 2004 sinkt dieser Zuschuss dann auf 110 Euro je Quadratmeter neu installierter Kollektorfläche. Im letzten Jahr hatten Solarwärmeanlagen eine durchschnittliche Größe von neun Quadratmetern.

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Ab Februar gewährt die Bundesregierung höhere staatliche Zuschüsse beim Bau von Solaranlagen. So sollen die Fördermittel für Solarwärmeanlagen um etwa 30 Prozent erhöht werden.

Die Regierung will den Anteil von Solarwärme in dieser Legislaturperiode verdoppeln. Zukünftig erhalten Verbraucher einen staatlichen Zuschuss von durchschnittlich etwa 1000 Euro zum Einbau einer Solarwärmeanlage. Carsten Körnig, Geschäftsführer der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft, erwartet ein deutliches Anziehen der Nachfrage: "Das richtige Signal zum richtigen Zeitpunkt. Solaranlagen in Verbindung mit moderner Heiztechnik können den Öl- und Gasverbrauch eines Haushalts halbieren. Die Verbesserung der Solarförderung ist Verbraucherschutz. Solaranlagen bieten Schutz vor explodierenden Energiepreisen infolge einer Eskalation am Golf." Die UVS empfiehlt deutschen Eigenheimbesitzern, die Nachrüstung einer Solaranlage nicht länger zu verschieben. Körnig: "Wer sich erst im nächsten Jahr für Solarwärme entscheidet, erhält zehn Prozent weniger Fördermittel."

Nach den neuen Förderbestimmungen des Marktanreizprogrammes steigen die staatlichen Zuschüsse von ursprünglich 92 Euro auf 125 Euro je angefangenem Quadratmeter installierter Solarkollektorfläche. Ab 1. Januar 2004 sinkt dieser Zuschuss auf 110 Euro je Quadratmeter neu installierter Kollektorfläche. Im letzten Jahr hatten Solarwärmeanlagen eine durchschnittliche Größe von neun Quadratmetern. Bislang verfügen in Deutschland vier Prozent der Eigenheimbesitzer in über 500 000 Haushalten über eine eigene Solaranlage.