Lass die Sonne rein...

70 Kommunen bewerben sich bei Photovoltaik-Initiative der N-ERGIE

Das Angebot an die Partnerkommunen ohne eigene Stadt- bzw. Gemeindewerke sieht vor, die Photovoltaikanlage auf Kosten der N-ERGIE zu planen, zu installieren und 20 Jahre lang zu betreiben. Nach einer ersten Sichtung und Bewertung der eingegangenen prüfen die Fachleute der N-ERGIE derzeit vor Ort, welche der 70 kommunalen Dächer sich am besten eignen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

70 Kommunen haben sich bei der Photovoltaik-Initiative der Nürnberger N-ERGIE Aktiengesellschaft beworben und stellen ein kommunales Dach für den Aufbau einer Photovoltaik-Anlage zur Verfügung. Die Initiative der N-ERGIE soll die Bürger für das Thema Sonnenenergie sensibilisieren und so eine wichtige Vorbildfunktion erfüllen.

Das Angebot an die Partnerkommunen ohne eigene Stadt- bzw. Gemeindewerke sieht vor, die Photovoltaikanlage auf Kosten der N-ERGIE zu planen, zu installieren und 20 Jahre lang zu betreiben. Nach einer ersten Sichtung und Bewertung der eingegangenen Unterlagen – Anmeldeschluss war der 16. Dezember 2002 – prüfen die Fachleute der N-ERGIE derzeit vor Ort, welche der 70 kommunalen Dächer sich am besten eignen. Bis spätestens Ende März werden die Kommunen darüber informiert, ob ihr Dach ausgewählt wurde. Unmittelbar nach dem Auswahlprozess soll dann mit dem Bau der ersten Anlage begonnen werden.

27 Kommunen schlugen ein Schuldach für die Photovoltaikanlage vor, 14 entschieden sich für Gemeinde- oder Turnhallen und neun würden die Anlage am liebsten auf dem Rathaus sehen. "Wir freuen uns über die große Resonanz bei unseren Partnerkommunen. Dieses Projekt verdeutlicht einmal mehr die enge Verbundenheit der N-ERGIE mit der Region", so Ewald Woste, Vorstandsmitglied bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft. Jede der fünf Kilowattpeak-Solarstromanlagen wird pro Jahr etwa 4150 Kilowattstunden Strom erzeugen. Dies entspricht der Verbrauchsmenge einer vier- bis fünfköpfigen Familie. Pro Anlage werden 2,32 Tonnen Kohlendioxid eingespart.