5-MW-Biomassekraftwerk der Plambeck Neue Energien AG soll im Sommer 2002 in Silbitz Betrieb aufnehmen

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Das erste Projekt der Plambeck Neue Energien AG zur Nutzung von Biomasse nimmt konkrete Formen an. Die Rede ist von einem 5-MW-Kraftwerk in der thüringischen Gemeinde Silbitz. Wie Plambeck heute mitteilte, seien die vorbereitenden Planungen mittlerweile abgeschlossen. Die Gemeinde Silbitz habe einem Durchführungsvertrag mit der Projektgesellschaft - einer von der Plambeck Neue Energien AG initiierten Betriebsgesellschaft - zugestimmt. Der Genehmigungsantrag wurde beim Landesverwaltungsamt in Weimar gestellt.



Das Kraftwerk soll auf der Basis von Kraft-Wärme-Kopplung sowohl Strom als auch Wärme produzieren. Als Brennstoff wird Holz verwendet werden, das im Umland "in ausreichenden Mengen" zur Verfügung stehe. Der in dem Kraftwerk erzeugte Strom werde in das Netz der Thüringer Energie AG eingespeist. Ein vorhandenes Fernwärmenetz nehme bis zu 3 MW Wärme aus dem Kraftwerk ab.



Nach dem gegenwärtigen Stand der Planungen erfolgt der Startschuss für den Bau im Sommer 2001. Die Bauzeit soll sich auf etwa ein Jahr belaufen, wobei man von einem Investitionsvolumen von rund 45 Millionen Mark ausgeht. Die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb seien gegeben, ist sich Plambeck sicher: Einerseits stehe der Rohstoff Holz in so großen Mengen zur Verfügung, dass der Bedarf von rund 50.000 Tonnen pro Jahr problemlos gedeckt werden könne, andererseits sei die Einspeisevergütung im Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) festgeschrieben.