Energiekosten

40 Stromanbieter erhöhen Strompreise um fünf Prozent

Zum 1. Januar müssen viele Stromkunden tiefer in die Tasche greifen. 40 Stromanbieter erhöhen ihre Strompreise im Schnitt um fünf Prozent. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet dies Mehrkosten von rund 50 Euro im Jahr. Doch das muss nicht sein, denn mit einem Strompreisvergleich und einem Wechsel des Stromversorgers kann man viel Geld sparen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Heidelberg/Linden (red) - Seit dem Jahr 2000 sind die Strompreise stetig gestiegen, so auch zum Jahreswechsel 2010. Als Gründe für die aktuellen Preiserhöhungen werden entweder gestiegenen Beschaffungskosten oder die erhöhten Kosten im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) angegeben.

Auch EnBW und Vattenfall erhöhen Strompreise

Zu den Energieversorgern mit Preiserhöhungen gehören mit Vattenfall und EnBW auch zwei der vier größten Energiekonzerne in Deutschland. Die hauptsächlich in Baden-Württemberg aktive EnBW hat eine Strompreiserhöhung von 7,5 Prozent für Privatkunden mit Sonderverträgen angekündigt. Der Energiekonzern Vattenfall erhöht die Strompreise für private Verbraucher in Berlin um 5,9 Prozent und in Hamburg um 4,4 Prozent.

Experten raten zum Stromanbieterwechsel

Nicht nur die Energieexperten von Verivox raten angesichts steigender Strompreise zum Anbieterwechsel. Auch Verbraucherschützer rufen Stromkunden nach wie vor dazu auf, Strompreise zu vergleichen und ihren Stromanbieter zu wechseln. Immer noch stecken viele Kunden in der Grundversorgung, meist der teuerste Tarif des örtlichen Versorgers. Nach diesem Tarif werden alle beliefert, die sich noch nie aktiv für einen anderen Stromtarif entschieden haben. Hier ist der Wechsel besonders schnell möglich, denn die Kündigungsfrist beträgt meist nur vier Wochen.