Erklärung unterzeichnet

40 Lausitzer Dörfer protestieren gegen weitere Tagebaue

40 Lausitzer Dörfer wehren sich gegen den Aufschluss neuer Tagebaue in der Region. Eine entsprechende Erklärung hätten Vertreter der Gemeinden bei einer Tagung am Wochenende unterzeichnet. Außerdem wurde beschlossen, die letzte Woche gestartete Volksinitiative gegen neue Tagebaue zu unterstützen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Potsdam (ddp-lbg/sm) - Kernaussage der unterzeichneten Erklärung ist den Angaben zufolge der Satz: "Wer Heimat weiter antastet, ist für uns nicht mehr wählbar." In einem Jahr finden in Brandenburg Kommunalwahlen statt, ein Jahr darauf wird ein neuer Landtag gewählt.

Die Grüne Liga verwies auf die Arbeit der bereits seit Juni aktiven "Klinger Runde", einer regionalen Bürgerinitiative gegen den Aufschluss neuer Tagebaue im Raum Forst. Mit der Versammlung der Vertreter von mehr als 40 Orten seien nun Dörfer im gesamten Lausitzer Braunkohlenrevier vernetzt worden. Die Gemeinden seien durch Ortsbürgermeister oder ihre Stellvertreter vertreten worden. Sie forderten grundsätzliche politische Weichenstellungen gegen neue Tagebauvorhaben.