300 Millionen Mark: Avacon investiert in die Zukunft

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Rund 300 Millionen Mark wird die Avacon AG im kommenden Jahr investieren, um ihre Leistungsfähigkeit weiter zu verbessern. Die erforderlichen Mittel hat der Aufsichtsrat von Avacon jüngst bereitgestellt. Ein wesentlicher Posten ist der Bau einer modernen Unternehmenszentrale in Helmstedt. Daneben wurden eine Vielzahl von Maßnahmen eingeleitet, um den Kundenservice weiter zu verbessern. "Wir arbeiten mit aller Entschiedenheit daran", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Teyssen, "im Fusionsprozess begründete Engpässe schnellstens zu beseitigen und in wirklich allen Unternehmensbereichen für unsere Kunden attraktive Servicestandards zu verwirklichen."



Mit dem Neubau will die Avacon ihre Standortentscheidung für Helmstedt untermauern. Die Zentrale soll so zügig wie möglich innenstadtnah auf dem jetzigen Gelände des Tennisvereins entstehen. Der Verein verzichtet auf sein Erbpachtrecht und errichtet aus der Kompensationszahlung der Stadt an anderer Stelle eine moderne Tennisanlage. "Avacon hat eine vielversprechende Zukunft, dies zeigen unsere Investitionsentscheidungen", sagte Teyssen. "Ebenso ist aber auch die Verbindung zwischen Avacon und der Stadt Helmstedt eine Partnerschaft mit Zukunft. Wir fühlen uns als Avacon am Standort Helmstedt rundum wohl und werden unseren Beitrag zum erfolgreichen Strukturwandel in der Stadt leisten."



Derzeit nutzt Avacon in Helmstedt vorhandene Immobilien der BKB, des Landkreises und der Telekom. Die Gebäude liegen zum Teil weit auseinander. Dies bedeutet, dass keine optimalen Betriebsabläufe erreicht werden können. Durch die jetzige Situation entstehen sowohl arbeitstechnische wie auch wirtschaftliche Nachteile. Der beschlossene Neubau ermöglicht es, effiziente und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für rund 400 Mitarbeiter zu schaffen. Moderne und flexible Raumkonzepte bilden die Voraussetzung für optimale Arbeitsabläufe sowie einen reibungslosen Informationsfluss. Das neue Gebäude wird - alle Etagen zusammengerechnet - eine Gesamtfläche von rund 13.000 Quadratmetern bieten. Für die Bau- und Baunebenkosten hat Avacon rund 45 Millionen Mark veranschlagt. Für das Grundstück zahlt Avacon der Stadt Helmstedt 4,2 Millionen Mark.



Teyssen ist optimistisch: "Wir gehen davon aus, dass wir das neue Gebäude Anfang 2002 beziehen können. Dann sind wir auch mit einem eigenen Domizil in Helmstedt sesshaft. Die jetzige Situation können wir wirklich nur als Übergangslösung betrachten. Mit 6000 Quadratmetern Fläche in den angemieteten Gebäuden steht uns zur Zeit mal gerade die Hälfte dessen zur Verfügung, was wir eigentlich für vernünftige Arbeitsbedingungen und optimale Betriebsabläufe benötigen. Ich persönlich freue mich schon auf die Detailplanung unseres Neubaus, der sich sicherlich auch harmonisch in das angrenzende historisch gewachsene Stadtbild einfügen wird."