Thema: Europa

300 Berufsausbilder zu Gast bei der EnBW

Unter dem Veranstaltungsmotto "Berufsausbildung im Wettbewerb: Fit für Europa?" beraten Fachleute aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen über die Stärkung der "Europakompetenz" in der Aus- und Fortbildung. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist Gastgeber - schließlich ist man selbst europaweit tätig.

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Rund 300 Berufsausbilder aus ganz Deutschland kann EnBW-Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Hans-Jürgen Arndt am Donnerstag dieser Woche als Gäste im Haus der EnBW Energie Baden-Württemberg AG begrüßen. Der Anlass: Unter dem Titel "Berufsausbildung im Wettbewerb: Fit für Europa?" beraten Fachleute aus den verschiedensten Branchen und Institutionen über die Stärkung der "Europakompetenz" im Wege der beruflichen Aus- und Fortbildung.

"Gerade für ein europaweit tätiges Unternehmen wie die EnBW ist die Bereitschaft und Befähigung zur grenzüberschreitenden und internationalen Tätigkeit eine Kernkompetenz", begründet EnBW Arbeitsdirektor Arndt die Einladung an das Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung, zur Jahrestagung 2002 der Ausbildungsleiter nach Karlsruhe zu kommen.

Bis Freitagnachmittag werden die Berufsausbilder unter anderem über neue Lernmethoden zur Stärkung der Europakompetenz, grenzüberschreitende Austauschprogramme, "E-Learning", aber auch über nötige Reformen von Ausbildungs- und Prüfungsordnungen beraten. Der Staatssekretär im baden-württembergischen Kultusministerium, Helmut Rau, wird über schulpolitische Konsequenzen aus der PISA-Studie sprechen, bei der deutsche Schüler zum Teil enttäuschend abgeschnitten hatten.

Das Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung wird von wichtigen Verbänden und Organisationen des Handwerks, des Handels, der Industrie, der Freien Berufe und der Landwirtschaft getragen.