Grüner Klimafonds

30 Millionen gehen an Fonds für Entwicklungsländer

Der Grüne Klimafonds wird vom Bundesumweltministerium finanziell unterstützt, wie bei den UN-Klimaverhandlungen zugesagt. Insgesamt 30 Millionen Euro werden bereitgestellt, um Entwicklungsländer bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen und den CO2-Ausstoß zu verringern.

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Linden (red) – Bei der Klimakonferenz in Durban 2011 hatte die Bundesregierung zugesagt, 40 Millionen Euro für vorbereitende Maßnahmen des Grünen Klimafonds zur Verfügung zu stellen - je zur Hälfte vom Bundesumweltministerium und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Anpassung an den Klimawandel

Der Grüne Klimafond (Green Climate Fund/GCF) wurde auf der UN-Klimakonferenz 2011 in Durban als ein zentrales Element der Klimafinanzierung beschlossen. Der Fonds soll Entwicklungsländer dabei unterstützen, ihre Treibhausgasemissionen zu mindern und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Das Direktorium und das Sekretariat des Fonds schaffen derzeit die Voraussetzungen dafür, dass der Klimafonds 2014 erstmals gefüllt wird und danach mit der Finanzierung von Projekten beginnen kann.

Diese Länder werden unterstützt

Die Hälfte der vom Bundesumweltministerium bereitgestellten Mittel fließt in ein Programm der Vereinten Nationen und des World Resources Institute. Dieses "GCF-Readiness-Programme" unterstützt die Länder Benin, El Salvador, Fidschi, Ghana, Kolumbien und Nepal. Maßnahmen für Kenia, die Philippinen und Usbekistan sind in Vorbereitung. Weitere 15 Millionen Euro werden dem Grünen Klimafonds direkt zur Verfügung gestellt, damit auch das Sekretariat des GCF schnell mit der Vorbereitung in den Empfängerländern beginnen kann.