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WWF-AktionUm ein Zeichen für mehr Engagement im Klimaschutz zu setzen, wollen wieder Millionen Menschen in aller Welt für eine Stunde das Licht ausschalten. Viele Städte wie Sydney, Hongkong und Moskau bleiben dann dunkel. Schon 250 Städte hätten die Teilnahme an der vom WWF initiierten Aktion "Earth Hour" (Erdenstunde) am 27. März zugesagt.
Sydney (afp/red) - Dann soll an öffentlichen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten das Licht ausgehen. Unter den bereits angemeldeten Städten sind demnach Moskau, Rio de Janeiro, Rom, Singapur, Seoul, Manila, Toronto, Hongkong und Dallas. Die Aktionen finden jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit statt, wie der australische WWF-Chef Greg Bourne sagte.
Im vergangenen Jahr war es unter anderem im Hafen von Sydney dunkel geworden, als die Lampen an der berühmten Hafenbrücke ausgeschaltet wurden. Auch im Empire State Bilding in New York gingen die Lichter aus. Die "Earth Hour" hatte erstmals 2007 in Sydney stattgefunden, 2008 nahmen dann bereits Menschen aus aller Welt an der symbolischen Klimaschutz-Aktion teil. Im vergangenen Jahr beteiligten sich mehr als 3900 Städte und Gemeinden rund um den Globus.
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Vor zwei Jahren begann es in Sydney, dieses Jahr machten bereits knapp 4000 Orte mit: Millionen Menschen in aller Welt schalteten am Samstag für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Engagement für den Klimaschutz zu setzen. Die Aktion der Umweltschutzorganisation WWF stieß aber auch auf Kritik.
Der von Energieversorgern befürchtete europaweite Stromausfall als Folge der Klimaaktion "Licht aus!" am Samstag ist ausgeblieben. Die Initiatoren freuen sich über die Beteiligung an der Aktion, die Stromnachfrage sei um schätzungsweise 1.000 Megawatt zurückgegangen.
E.ON befürchtet durch die Aktion "Licht aus" am Samstagabend Probleme mit der Stromversorgung in Bayern. "Die Auswirkungen auf das Stromnetz hängen davon ab, wie viele Menschen sich an der Aktion beteiligen. Aber Störungen sind natürlich nicht ausgeschlossen", sagte E.ON-Netz-Sprecherin Joelle Bouillon.
Die für den kommenden Samstag geplante Klimaschutzaktion "Licht aus! Für unser Klima" gefährdet einem Zeitungsbericht zufolge die Stabilität des Stromnetzes und kann bei einer sehr großen Teilnehmerzahl zu einem europaweiten Stromausfall führen. Bei etwa zehn Millionen teilnehmenden Haushalten bestehe Gefahr für die Netzstabilität.
Da wird es dunkel in Deutschland: BILD, BUND, Greenpeace, WWF, Google und Prosieben rufen alle Bundesbürger, Städte und Organisationen dazu auf, am 8. Dezember um 20 Uhr für fünf Minuten alle Lichter auszuschalten. Die Aktion soll eine Mahnung für mehr Klimaschutz sein. Strompreise vergleichen
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