120 Millionen Euro

230 Darlehenszusagen: Förderung der Erneuerbaren wächst auch 2005

In einem gemeinsamen Programm des Bundesumweltministeriums und der KfW Förderbank wurden bereits 230 Darlehenszusagen ausgegeben. Laut KfW machen sich immer mehr kleine und mittlere Betriebe durch Investitionen zur Verfeuerung von Biomasse von den Energiepreisen unabhängig.

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Berlin (red) - Die KfW Förderbank hat im gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium durchgeführten Programm Erneuerbare Energien in 2005 bereits über 230 Darlehenszusagen mit einem Volumen von rund 120 Millionen Euro ausgereicht. "Das Programm verzeichnet deutliche Wachstumsraten gegenüber 2004", sagte Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Durch die verstärkte Nutzung von Biomasse, Geothermie und Wasserkraft steige auch die Versorgungssicherheit für Deutschland. Jede Kilowattstunde Strom oder Wärme, die diese Anlagen erzeugen, trägt zur Schonung von Umwelt und Klima bei und vermindert den Verbrauch fossiler Energieträger. Nicht zuletzt wirken sich die dezentralen Energieanlagen positiv auf eine gesicherte Energieversorgung aus, so die KfW.

Auch auf betriebswirtschaftlicher Ebene nehme die Bedeutung der Versorgungssicherheit zu. So machen sich immer mehr kleine und mittlere Betriebe in Deutschland unabhängig von steigenden Erdöl- und Erdgaspreisen und investieren in Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse. Viele neue Unternehmen treten erstmalig als Energieversorger auf und produzieren Strom und/oder Wärme aus Biogas, Biomasse, mit Hilfe der Geothermie oder der Wasserkraft. "Darüber hinaus werden durch Investitionen in innovative Technologien zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen, Deutschlands Vorreiterrolle auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien international ausgebaut und die Exportchancen erneuerbarer Energien verbessert", hob Leinberger hervor.