Statistik

2005: Deutschland steigert Im- und Export von Ölprodukten

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat die Mineralölproduktebilanz für das vergangene Jahr vorgelegt: Demnach sank zwar der Absatz von etwa Benzin oder Heizöl, Im- und Export stiegen jedoch an. Gleichzeitig verteuerten sich die Produkte im Jahresvergleich um mehr als 40 Prozent.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2005 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent von 119,7 auf 117,5 Millionen Tonnen.

Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte: Rohbenzin 18,0 Millionen Tonnen (plus 0,7 Prozent), Ottokraftstoff 23,4 Millionen Tonnen (minus 6,4 Prozent), Dieselkraftstoff 28,5 Millionen Tonnen (minus 1,3 Prozent), leichtes Heizöl 24,5 Millionen Tonnen (minus 3,8 Prozent), schweres Heizöl 6,0 Millionen Tonnen (minus 3,5 Prozent) und schwerer Glugturbinen-Kraftstoff 8,1 Millionen Tonnen (plus 7,6 Prozent).

Damit ist im Vergleich zum Jahr 2004 der Export von Mineralölprodukten um 10,4 Prozent von 23,8 auf 26,3 Millionen Tonnen gestiegen. Auch der Import von Mineralölprodukten erhöhte sich im selben Zeitraum um 2,6 Prozent von 34,1 auf 35,0 Millionen Tonnen, ebenso wie die Einfuhr von Rohöl um 2,0 Prozent von 110,0 auf 112,2 Millionen Tonnen. Gleichzeitig stieg auch der Grenzübergangspreis von Rohöl um 41,8 Prozent von 221,74 Euro auf 314,47 Euro pro Tonne.