MIBRAG

2003: Rekordförderung bei Braunkohle

Die MIBRAG steigerte im vergangenen Geschäftsjahr den Gesamtumsatz um 1,9 Prozent auf 303,9 Millionen Euro. Mit einer Förderung von insgesamt 21,5 Millionen Tonnen Rohbraunkohle fuhr das Unternehmen die höchste Leistung bei Braunkohle seit Bestehen der neuen MIBRAG ein.

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Theißen/Schkeuditz (red- "Das Geschäftsjahr 2003 war für die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH ein erfolgreiches und zugleich ein schwieriges Jahr", erklärte Heiner Krieg, Kaufmännischer Geschäftsführer der MIBRAG, zur Bilanzpressekonferenz in Schkeuditz bei Leipzig. Zehn Jahre nach der Privatisierung hätte das Unternehmen trotz ungeklärter Rahmenbedingungen und fehlender Planungssicherheit ihre Marktposition behaupten können.

Der Gesamtumsatz stieg gegenüber 2002 um 1,9 Prozent auf 303,9 Millionen Euro. Mit einer Förderung von insgesamt 21,5 Millionen Tonnen Rohbraunkohle - das entspricht einem Zuwachs von 10,4 Prozent gegenüber 2002 - fuhr das Unternehmen die höchste Leistung bei Braunkohle seit Bestehen der neuen MIBRAG ein. Der Jahresüberschuss betrug 33,1 Millionen Euro.

"Braunkohle ist wettbewerbsfähig und trägt damit zur stabilen und kalkulierbaren Energieversorgung bei", erläuterte Heiner Krieg das Ergebnis. Die hohen Förderzahlen, so Heiner Krieg weiter, habe die MIBRAG trotz komplizierter werdender geologischer Bedingungen erreicht. So musste beispielsweise im Tagebau Profen 58 Prozent mehr Abraum als im Jahr zuvor bewegt werden.