Statistik

2002: Rohölpreis sank um gut fünf Prozent

Im vergangenen Jahr hat Deutschland mit 117,8 Millionen Tonnen 3,8 Prozent weniger Mineralölprodukte abgesetzt als 2001. Der Export von Mineralölprodukten stieg allerdings um 0,5 Prozent von 18,5 auf 18,6 Millionen Tonnen, während der Import um 16,8 Prozent von 43,7 auf 36,3 Millionen Tonnen zurückging.

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Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik gegenüber dem Vorjahr im Zeitraum Januar bis Dezember 2002 um 3,8 Prozent von 122,5 auf 117,8 Millionen Tonnen.

Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte: Rohbenzin 16,4 Millionen Tonnen (minus 1,8 Prozent), Ottokraftstoff 27,2 Millionen Tonnen (minus 2,7 Prozent), Dieselkraftstoff 28,6 Millionen Tonnen (plus 0,3 Prozent), leichtes Heizöl 28,5 Millionen Tonnen (minus 10,5 Prozent) und schweres Heizöl 6,9 Millionen Tonnen (keine Veränderung.

Der Export von Mineralölprodukten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent von 18,5 auf 18,6 Millionen Tonnen, während der Import um 16,8 Prozent von 43,7 auf 36,3 Millionen Tonnen zurückging. Beim Rohöl ist gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2001 ein Importrückgang festzustellen. Die Einfuhren verringerten sich von 105,0 auf 104,7 Millionen Tonnen in 2002. Der Grenzübergangspreis von Rohöl sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent von 201,60 Euro auf 191,36 Euro pro Tonne.