2000: 169,7 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Kernenergie

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com
Die 19 deutschen in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke haben im Jahr 2000 insgesamt 169,7 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt. Die Kernenergie deckt seit 1988 gut ein Drittel der Stromversorgung und etwa zehn Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland. Dies geht aus der vom Deutschen Atomforum heute in Berlin veröffentlichten Kernenergiebilanz 2000 hervor.


Durch die Kernenergie wurde 2000 die Abgabe von etwa 170 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden. Das ist vergleichbar mit der Menge der jährlichen Gesamtemissionen des deutschen Straßenverkehrs. Seit Beginn der Kernenergienutzung in Deutschland wurden von 1961 bis heute insgesamt 3,1 Billionen kWh Strom aus Uran und Plutonium gewonnen und so etwa drei Milliarden Tonnen Kohlendioxid eingespart. Nach der vom Deutschen Atomforum vorgelegten Bilanz wurden die Kernkraftwerke auch im vergangenen Jahr sicher und zuverlässig betrieben. Für die Stromerzeugung verfügbar waren die Reaktoren durchschnittlich 8004 Stunden - von 8784 Jahresstunden. Das heißt mehr als 91 Prozent der Gesamtzeit. Berücksichtigt man die für den Brennelementwechsel und die Revision vorgesehenen Abschaltzeiten, waren die Anlagen weniger als ein Prozent der Zeit unplanmäßig außer Betrieb und erreichten damit einen weltweit herausragenden Wert.


Die Betriebsergebnisse der deutschen in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke können beim Deutschen Atomforum unter www.atomforum.de angefordert werden.