Terminhinweis

2. Internationales Symposium Zukunftsenergien für den Süden

Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen veranstaltet vom 1. bis 3. April 2003 das 2. Internationale Symposium "Zukunftsenergien für den Süden - New Energy for the South". Ziel der Veranstaltung ist es, den Nord-Süd-Transfer erneuerbarer Energietechnologien durch die Anbahnung persönlicher Kontakte zu unterstützen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen veranstaltet vom 1. bis 3. April 2003 im Auftrag des neuen NRW-Infrastrukturministeriums das 2. Internationale Symposium "Zukunftsenergien für den Süden - New Energy for the South". Ziel der Veranstaltung ist es, den Nord-Süd-Transfer erneuerbarer Energietechnologien durch die Anbahnung persönlicher Kontakte zwischen deutschen Technologieanbietern und Projektpartnern in Entwicklungsländern zu unterstützen. Das Symposium stellt deshalb einen Beitrag zu der von der Solarbranche geforderten "Exportinitiative Erneuerbare Energien" dar.

An dem politischen Eröffnungsplenum am 1.4. werden neben Heidemarie Wieczorek-Zeul, der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Dr. Hermann Scheer, MdB und Präsident von Eurosolar u.a. hochrangige Vertreter der Weltbank und der chinesischen Staatsplanungskommission teilnehmen. Auf der Veranstaltung werden etwa 40 Referenten aus Nord und Süd ein breites Themenspektrum behandeln. Neben der ländlichen Elektrifizierung mit Solar Home- und PV-Hybridsystemen und der Energiegewinnung aus Biomasse wird es um neue Kooperationsmöglichkeiten in China gehen. An dem ganztägigen Forum "Focus on China" am 2.4. werden u.a. Vertreter der Stadtregierung Pekings im Ministerrang teilnehmen und über geplante Energieprojekte im Zusammenhang mit den "Green Olympics" in Peking 2008 referieren.

Aufgrund des wachsenden Interesses bei einigen Schwellenländern wird es erstmals einen Workshop zum Thema Brennstoffzelle und Wasserstofftechnologie geben. Außerdem steht ein politisches Forum auf dem Programm, in dem neue Initiativen zur Verbreitung sauberer Energietechnologien in Entwicklungsländern diskutiert werden – wie z.B. die von Bundeskanzler Schröder auf dem Erdgipfel in Johannesburg im September 2002 angekündigte deutsche Initiative. Am 3.4. werden drei Studientouren (Solarenergie, Bioenergie und Brennstoffzellen) zu Produktionsstätten und Demonstrationsprojekten in der Region angeboten.

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