1GlobalPlace analysiert weltweite Internet-Präsenz deutscher Unternehmen: E.ON auf dem letzten Platz

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Der Automobilhersteller BMW hat seine weltweite Präsenz im Internet am besten organisiert, der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON am schlechtesten. Das sind Schlüsselergebnisse einer bundesweiten Studie der 1GlobalPlace AG (Wiesbaden) zur "globalen Internet-Gesundheit deutscher Aktiengesellschaften". Der Spezialist für Internet-Namen (Domains) hat untersucht, wie weit die Dax 30-Unternehmen die Rechte an ihren internationalen Internet-Domainnamen (www.firma.landeskürzel) besitzen.


Während sich Sieger BMW 30 Prozent der weltweit belegten Webnamen gesichert hat, hält E.ON nicht einmal die Rechte an fünf Prozent der weltweiten Internetnamen. Die "1GlobalPlace Top 5" haben ihren Firmennamen in mindestens 50 Ländern geschützt, BMW bringt es sogar auf 73 Länder. Ebenfalls noch auf der Liste der zehn weltweit am besten gesicherten Dax 30-Internetnamen stehen u.a. Adidas (20 Prozent Schutzquote) und Bayer (18 Prozent). Das Ergebnis wertet 1GlobalPlace-Vorstand Tobias Wann als besonders erstaunlich, weil E.ON der bei weitem jüngste Firmenname auf der Dax 30-Liste ist. "Bei der Kreation des neuen Kunstnamens hätte also die beste Möglichkeit bestanden, einen international Internet-fähigen Namen zu wählen", moniert Wann. Die weiteren Negativ-Plätze im 1GlobalPlace-Ranking belegen RWE (42 Prozent im Besitz fremder Unternehmen), Preussag (42 Prozent) und Linde (40 Prozent).