Offshore Windkraft

19 Stadtwerke beteiligen sich an Windpark in der Ostsee

Mehrere Stadtwerke engagieren sich für den Bau von Offshore-Windparks in der Ostsee. An den Kosten für den Bau und Betrieb des Windparks "Baltic 1" vor der Halbinsel Darß-Zingst (Mecklenburg-Vorpommern) werden sich 18 Stadtwerke aus Baden-Württemberg sowie die Düsseldorfer Stadtwerke AG beteiligen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Rostock/Düsseldorf (ddp-nrw/red) - Eine entsprechende Vereinbarung sei am Mittwoch in Stuttgart unterzeichnet worden, teilte die Energie Baden Württemberg AG (EnBW) als Hauptinvestor mit. Damit hätten sich die regionalen Energieanbieter eine Beteiligung in Höhe von 24 Megawatt gesichert.

Vor zwei Wochen war der symbolische Grundstein für den ersten kommerziellen Windpark vor der deutschen Ostseeküste gelegt worden. Gegenwärtig verankert das Installationsschiff "Sea Worker" die ersten Fundamente für die 21 Windanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 50 Megawatt.

EnBW wolle bis 2020 rund zehn Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugen, sagte Vorstandschef Hans-Peter Villis. Das entspreche einer jährlichen Energiemenge von etwa 14 Milliarden Kilowattstunden. Der Konzern will bis 2015 vier Windparks in Nord- und Ostsee errichten. Vorbereitet wird inzwischen der Bau des Windparks "Baltic 2" (Kriegers Flak), der mit 80 Anlagen etwa 30 Kilometer nördlich von Rügen im Länderdreieck von Dänemark, Schweden und Deutschland entstehen soll.