Hauptversammlung

160 Millionen Euro fließen von enviaM an die Kommunen

Ostdeutsche Kommunen kassieren insgesamt 35 Millionen Euro aus der Gewinnausschüttung des Energieversorgers enviaM. Darüber hinaus profitierten die Kommunen 2005 von 45 Millionen Euro Gewerbesteuern und 80 Millionen Euro Konzessionsabgaben.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Chemnitz (ddp-lsc/sm) - Das teilte die enviaM Mitteldeutsche Energie AG gestern auf ihrer Hauptversammlung in Chemnitz mit. Außerdem seien 80 Millionen Euro in Netze und Immobilien im Versorgungsgebiet investiert sowie Aufträge im Umfang von 220 Millionen Euro an lokale Lieferanten erteilt worden.

Bei einem 2005 nahezu gleichen Gewinn wie im Vorjahr in Höhe von 99,3 Millionen Euro haben die Aktionäre erneut einer Ausschüttung von 40 Cent je Aktie zugestimmt, hieß es. Das Unternehmen habe seine Position als führender ostdeutscher Energiedienstleister gefestigt. Für dieses Jahr werde mit einer leichten Erhöhung des Stromabsatzes und gleichbleibendem Ergebnis gerechnet. Außerdem sei die Beteiligung an weiteren Stadtwerken ins Auge gefasst.

Nach eigenen Angaben ist der Konzern derzeit an 26 Stadtwerken beteiligt und unterhält Vertriebspartnerschaften mit 32 kommunalen Versorgungsunternehmen. Die Anteile der enviaM werden zu 37 Prozent von mehr als 1300 Kommunen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gehalten. Die übrigen 63 Prozent entfallen auf die RWE Energy AG.