Nachrichten, Hintergrundinformationen und Wissenswertes vom Strommarkt finden Sie hier in der News-Rubrik von Strom-Magazin.de. Die Informationen in dieser Rubrik wenden sich vornehmlich an Privatverbraucher und enthalten zahlreiche Verbrauchertipps und Preishinweise.
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810 >Millionen Euro
Vattenfall macht Stromnetz-Verkauf perfekt
Vattenfall hat sein deutsches Stromübertragungsnetz verkauft. Käufer seien der belgische Netzbetreiber Elia und die australische Beteiligungsgesellschaft IFM, wie der Konzern am Freitag in Stockholm mitteilte. Der Kaufpreis belaufe sich auf 810 Millionen Euro.
Solar
Förderung: Keine Einschränkungen für Sonnenwärme
Die Entscheidung der Bundesregierung zur Kürzung der Solarförderung betrifft nur den Bereich Photovoltaik; der Bereich Solarthermie wird weiter unverändert gefördert. Diese Unterscheidung ist insbesondere solchen Unternehmen wichtig, die im Bereich Energie- und Wärmetechnik arbeiten.
Asse-Untersuchungsausschuss
Gabriel wirft CDU und FDP Versäumnisse bei Asse-Betrieb vor
Im Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags hat SPD-Chef Sigmar Gabriel am Donnerstag Politikern von CDU/CSU und FDP sowie dem früheren Betreiber des Atommülllagers schwere Versäumnisse vorgeworfen. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) warf Gabriel vor, die Bergung des Atommülls zu verzögern.
Ökostrom
EU schafft 20 Prozent erneuerbare Energien bis 2020
Die EU wird Schätzungen zufolge ihr Ziel für das Jahr 2020, 20 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen, erreichen. Angaben aus den Mitgliedstaaten zufolge werden dann europaweit voraussichtlich 20,3 Prozent der Energie aus erneuerbaren Energien stammen, wie die EU-Kommission heute in Brüssel mitteilte.
Nachrichten vom Strommarkt
Strompreise und Gaskosten im Osten am höchsten
Ausgerechnet in den Bundesländern mit der geringsten Kaufkraft müssen die Verbraucher die höchsten Energiepreise zahlen. Vor allem in den Ost-Ländern liegen die Kosten für Strom und Gas deutlich über denjenigen in kaufkraftstarken Ländern wie Bayern und Baden-Württemberg, so eine Studie von Verivox und GfK.
Netzbetreiber sollen zu effizienterem Arbeiten gezwungen werden
Laut einem Bericht des "Handelsblatts" will das Wirtschaftsministerium die vier großen Stromnetzbetreiber E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW zu einem effizienteren Arbeiten bewegen - und zwar über den Weg einer Gesetzesänderung. Dabei geht es um die Regelzonen.
Erstes Geothermie Kraftwerk in Hessen soll 2013 laufen
Der Energieversorger Überlandwerk Groß-Gerau (ÜWG) will im Jahr 2013 das erste Geothermiekraftwerk Hessens in Betrieb nehmen. Derzeit erkundet das Unternehmen ein rund 240 Quadratkilometer großes Gebiet im Bereich der Landkreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau sowie des Rhein-Taunus-Kreises, um den besten Standort zu finden.
SPD-Chef Gabriel als Zeuge vor dem Asse-Ausschuss
Der Asse-Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtags setzt seine Arbeit am Donnerstag mit der Befragung von SPD-Chef Sigmar Gabriel fort. Die an Gabriel gerichteten Fragen werden seine Zeit als Umweltminister betreffen, in der er für das marode Atommülllager verantwortlich war.
Gericht weist Klage gegen E.ON Strompreiserhöhungen ab
Das Landgericht Lüneburg hat am Mittwoch eine Klage von Bürgern gegen Strompreiserhöhungen des Energieversorgers E.ON Avacon zurückgewiesen. Die 21 Kläger wollten erreichen, dass die vom Konzern ausgesprochenen Kündigungen ihrer alten Verträge mit den niedrigeren Preisen für nichtig erklärt und die Differenz an sie zurückgezahlt wird.
Hessen zählt bislang nur 50 Klimaschutz-Kommunen
Sechs weitere Gemeinden in Hessen haben zu Wochenbeginn die Charta für den Klimaschutz unterzeichnet. Insgesamt sucht Hessen allerdings 100 Kommunen, die bereit sind, die Charta zu unterschreiben. Kritik an Hessens "Nachhaltigkeitsstrategie" kam von den Grünen.
Strengere Regelungen für Feuerungsanlagen
Am 22. März tritt die neue Kleinfeuerungsverordnung in Kraft. Für Verbraucher bedeutet die Regelung, dass kleine und mittlere Feuerungsanlagen, etwa Heizungsanlagen und Einzelraumfeuerungsanlagen wie Kaminöfen, Kachelöfen, Herde und offene Kamine dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden müssen.
Brandenburg bezieht gut die Hälfte des Stroms aus Öko-Quellen
Weit über die Hälfte des in Brandenburg verbrauchten Stroms wird nach Angaben des Umweltministeriums aus erneuerbaren Energien gewonnen. Der Anteil habe sich von 27,2 Prozent im Jahr 2004 auf 57,8 Prozent im Jahr 2008 mehr als verdoppelt. Der Energieexport ist allerdings nicht eingerechnet.
Fehlende Standards bei Ökostrom verwirren Verbraucher
Laut einer repräsentativen Studie denken 15 Prozent der Deutschen, dass sie grünen Strom beziehen. Tatsächlich nutzen aber nur fünf Prozent der deutschen Haushalte Ökostrom. Das Fehlen verbindlicher Standards auf dem Ökostrom-Markt lässt die Stromkunden verwirrt zurück.
Verbraucherschützer: Strom müsste eigentlich billiger sein
Die Strompreise müssten nach Ansicht von Verbraucherschützern derzeit eigentlich sinken. An der Strombörse in Leipzig seien die Großhandelspreise für Strom seit 2009 im Schnitt um 40 Prozent gesunken. Bei den Verbrauchern müsste eigentlich eine deutliche Preissenkung ankommen.
Deutsche Erdölreserven offenbar größer als angenommen
Deutschland verfügt einer aktuellen Untersuchung zufolge über größere Erdölreserven als bisher angenommen. Anfang des Jahres lagen diese bei 41,1 Millionen Tonnen und damit um rund 20 Prozent oder 7,1 Millionen Tonnen über dem Ergebnis des Vorjahres.
Pumpspeicher sollen regenerative Stromgewinnung unterstützen
Um die Integration von erneuerbaren Energien voranzutreiben, muss die Speicherkapazität erhöht werden. Hierfür soll künftig unter anderem ein Pumpspeicherwerk im Südschwarzwald zum Einsatz kommen. Die dena befürwortet den Bau des Speichers und erläutert, warum solche Speicher sinnvoll sind.
Förderrekord bei erneuerbaren Energien im Wärmebereich
Trotz der Finanzkrise wurde 2009 kräftig in erneuerbare Energien investiert; es wurden über das Marktanreizprogramm Investitionen in Höhe von drei Milliarden Euro getätigt. Die KfW-Bankengruppe vergab dabei 2100 Förderkredite in Höhe von 300 Millionen Euro, von denen rund 80 Prozent an kleine und mittlere Unternhemen gingen.
Netzagentur will offenbar auch den Wassermarkt regulieren
Die Bundesnetzagentur beobachtet den ihrer Ansicht nach mangelhaften Wettbewerb auf dem Wassermarkt mit Sorge. Im Wassermarkt gebe es noch viele Unklarheiten und eine große Intransparenz, so Behördenchef Kurth. Zu Beginn sei allerdings eine Grundsatzentscheidung auf politischer Ebene nötig.
Das Ruhrgebiet sucht die Klima-Musterstadt
Eine Kommune im Ruhrgebiet mit rund 50.000 Einwohnern soll demnächst zu einer Musterstadt in Sachen Energieeffizienz und CO2-Minderung umgebaut werden. Welches Städtchen genommen wird, soll bis Herbst feststehen. Bewerbungen sind ab Ende März möglich.
Mini-Kraftwerke als Ergänzung zu Ökostrom
SenerTec und der Hamburger Energiedienstleister EnVersum wollen noch in diesem Jahr 100 Mini-Blockheizkraftwerke in Hamburg errichten; nächstes Jahr sollen 1500 im gesamten Bundesgebiet folgen. Mini-BHKWs seinen eine gute Ergänzung zu erneuerbaren Energien, um kurfristig auftretende Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.
Gorleben-Erkundung: Atomrecht versus Bergrecht
Grünen-Bundestagsfraktionschefin Renate Künast wirft Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) Tricksereien im Umgang mit der Erkundung des Salzstocks in Gorleben vor. Röttgen will nämlich anstelle des Atomrechts das aus den 1980er-Jahren stammende Bergrecht anwenden.
Lidl meets eprimo: Ökostrom vom Discounter
Ab 15. März gibt es beim Discounter Lidl bundesweit zwei Wochen lang Ökostrom von eprimo. Zusätzlich gibt es beim Stromanbieter eprimo einen Neukundenbonus von 100 Euro obendrauf, der frei verwendet werden darf und nicht als reine Gutschrift aufs Konto kommt. Eine Preisgarantie wird auch gegeben.
Deutschland ist nicht mehr so abhängig von russischem Gas
Die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Erdgas ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Der Anteil der Gasimporte aus Russland schrumpfte 2009 spürbar von 37 auf 32 Prozent. Gestiegen ist hingegen der Anteil norwegischen Erdgases. Als Hintergrund gilt der Gasstreit mit der Ukraine.
E.ON Bayern nimmt Bio-Erdgas-Produkt ins Portfolio
Seit 1. März bieten die E.ON Bayern Vertrieb GmbH ihren Kunden ein neues Bioerdgas-Produkt an. Es soll einen überdurchschnittlich hohen aus Biomasse gewonnenen Gas-Anteil von mindestens zehn Prozent haben. Das bestätige ein vom TÜV-Nord ausgestelltes Zertifikat.