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Aktuelle Nachrichten vom Strommarkt

Nachrichten, Hintergrundinformationen und Wissenswertes vom Strommarkt finden Sie hier in der News-Rubrik von Strom-Magazin.de. Die Informationen in dieser Rubrik wenden sich vornehmlich an Privatverbraucher und enthalten zahlreiche Verbrauchertipps und Preishinweise.

Beschäftigte der Energiebranche können sich beim Business- und Karrierenetzwerk energie.de anmelden, wo es fundierte und detaillierte Nachrichten aus der Energiebranche gibt.

Energiewende

Stromnetzausbau schreitet voran

Strommast Der bisher eher schleppende Ausbau der Stromnetze in Deutschland nimmt allmählich Fahrt auf. Bis zur Jahresmitte sind laut Bundesnetzagentur 100 Kilometer an Höchstspannungsleitung hinzugekommen, Anträge für die großen Stromtrassen werden erwartet. Der Ausbau der Leitungen gilt als Notwendigkeit für die Energiewende.

Spritpreise

Bremer tanken derzeit am günstigsten

Tanken Tanken ist derzeit in Bremen am günstigsten. Das gilt sowohl für Super E10 als auch für Diesel. Den jeweils zweiten und dritten Platz belegen Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern, ergab der aktuelle Vergleich des ADAC. In der Regel sind dem Automobilclub zufolge die Preis abends am niedrigsten.

Nachgeprüft

Viele Vermieter halten Energieausweis-Pflicht nicht ein

Energieausweis Der Energieausweis soll Informationen zum Energieverbrauch einer Immobilie für Interessenten leicht zugänglich machen. Seit 1. Mai besteht die Pflicht, ihn spätestens bei der Besichtigung vorzulegen. Daran hält sich nur jeder Zehnte, berichtet der NDR. Auch viele Immobilienanzeigen entsprächen nicht der Vorschrift.

Atomkatastrophe

Für Tschernobyl-Schutzhülle fehlt das Geld

Atomenergie Der Atomreaktor in Tschernobyl soll durch eine gewaltige Kuppel abgedeckt werden. Damit soll verhindert werden, dass weitere hoch radioaktive Strahlung nach außen dringt. Allerdings fehlt für die Schutzhülle das nötige Geld, Ende 2014 droht deshalb ein Baustopp. Eine G7-Sitzung im Oktober soll die Lösung bringen.

Nachrichten vom Strommarkt

Batteriepark soll Stromnetz stabilisieren

Strommast Ein großer Batteriepark soll dabei helfen, das Stromnetz in Deutschland zu stabilisieren. Hintergrund ist der immer größer werdende Anteil an Ökostrom, von dem es jedoch je nach Wetterlage mal mehr und mal weniger gibt. Acht Jahre lang wurde an dem Speicher gebastelt, der am Dienstag ans Netz gehen soll.

Miguel Arias Cañete wird Klima- und Energiekommissar

Europa Stromnetz Günther Oettinger wird nicht weiter Energiekommissar der EU bleiben, der Kommissionspräsident ernannte ihn zum Kommissar für Digitale Wirtschaft. Der neue Mann, der für die Energiepolitik zuständig sein wird, heißt Miguel Arias Cañete. Besonders EU-Parlamentarierin Rebecca Harms sieht darin einen Nachteil.

Ein Jahr lang Markttransparenzstelle

Tanken Vor einem Jahr wurde die Markttransparenzstelle ins Leben gerufen und nun wird unter anderem vom ADAC und dem Bundeskartellamt Bilanz gezogen. Zwar wird ein Einfluss auf die Spritpreise meist als eher unwahrscheinlich eingestuft, allerdings wird oft die Transparenz für den Verbraucher als positiv beurteilt.

Schacht Konrad soll ab 2022 Atommüll aufnehmen

Atommüll Das ehemalige Bergwerk Schacht Konrad soll laut jüngster Aussage von Bundesumweltministerin Hendricks bis 2022 für die Aufnahme von radioaktivem Müll bereitstehen. Das Endlager wird jedoch nicht für hoch radioaktiven Müll genutzt werden. Für den muss bis 2031 ein weiteres Lager gefunden werden.

EnBW-Chef: Stellen müssen reduziert werden

EnBW EnBW hat im ersten Halbjahr dieses Jahres mit deutlichen Verlusten zu kämpfen. Das geht soweit, dass die Angestelltenzahl deutlich reduziert werden soll. Der Chef des Unternehmens bezieht Stellung und beschreibt die Folgen für die Beschäftigung als unvermeidbar.

Studie: Energiewende-Ziele rücken in die Ferne

Erneuerbare Energien Den ehrgeizigen Zielen bei der Energiewende wird die Bundesregierung wohl nicht mehr nachkommen können. Einer Analyse von McKinsey & Company zufolge können von 15 Indikatoren zur Ermittlung des Status der Energiewende nur sechs noch realistischerweise erreicht werden.

AKW-Betreiber verweigern Mitfinanzierung

Atommüll Wer soll die Kosten für den Atom-Rückbau tragen? Eigentlich ist gesetzlich festgelegt, dass diejenigen, die den Atommüll produzieren, dessen Entsorgung auch mitfinanzieren müssen. Die vier großen AKW-Betreiber in Deutschland haben laut dem Bundesamt für Strahlenschutz Widerspruch gegen die Kostenbeteiligung bei zwei Projekten eingelegt.

Neuer Castor-Typ genehmigt

Atommüll Der Atommüll lässt neben der Suche nach einem Endlager noch viele weitere Fragen offen. Zumindest für ein Problem gab es am Freitag endlich eine Lösung: Die Zulassung des V52-Behälters wurde bestätigt. Noch am selben Tag fällt ein anderes Problem auf. An 44 Behältern vom Typ V19 gibt es Probleme an den Tragstutzen.

EEG-Umlage soll zum ersten Mal sinken

Geld Zur Ökostrom-Umlage gibt es beruhigende Neuigkeiten für Verbraucher. Seit Einführung der Umlage, die zur Förderung der erneuerbaren Energien in Deutschland eingeführt wurde, soll der Beitrag sehr wahrscheinlich erstmalig sinken. Die EEG-Umlage ist seit 2010 um mehr als vier Cent pro Kilowattstunde gestiegen.

Umweltminister Wenzel will Endlager-Suche verlängern

Atommüll Bei Suche nach einem Endlager für den Atommüll gibt es ein gesetzlich geregeltes Enddatum. Stefan Wenzel, Umweltminister Niedersachsens, fordert von der Bundesministerin diesen Zeitraum um zwei bis drei Jahrzehnte zu verlängern, unter anderem weil die Forschung nicht auf dem erwarteten Stand sei.

Fukushima-Arbeiter gehen gegen Tepco vor Gericht

Atomenergie Das Arbeiten in der Atomruine Fukushima ist hart und lebensgefährlich. Zum ersten Mal gehen vier Arbeiter gegen den Betreiberkonzern Tepco vor. Die Angestellten eines Subunternehmens sollen die ihnen zugesagten Gefahrenzulagen nicht erhalten haben und deren Anwalt sieht die Verantwortung bei dem Betreiber.

Ethanol-Öfen gefährden die Raumluft

Kachelofen Ethanol-Öfen sind die schnelle Lösung für Kaminromantik im Wohnzimmer. Sie lassen sich rasch aufbauen, und sie kommen ohne Kamin aus. Genau das ist aber das Problem, so das Ergebnis einer Studie. Die Geräte verunreinigen nämlich die Luft in den Wohnräumen mit Formaldehyd und Benzol.

Hamburgs Dächer sollen sprießen

Hamburg Die Gründachstrategie der Stadt Hamburg ist einer der ersten großstädtisch entwickelten Pläne zur Anpassung an den Klimawandel. Das Projekt wird nun auch vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Daraus resultierende Erkenntnisse sollen auch anderen Städten von Nutzen sein.

BUND will Kohleausstieg per Gesetz

Braunkohle Die Braunkohlekraftwerke produzieren rund 25 Prozent des Stroms in Deutschland. Dabei wird CO2 freigesetzt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland fordert von der Regierung eine Laufzeitbegrenzung für die älteren Kraftwerke. Sonst seien die Klimaziele nicht mehr zu erreichen.

Ruhr-Stadtwerke übernehmen Steag

steag; Der Essener Energieversorger Steag geht an ein Konsortium von sieben Stadtwerken aus dem Ruhrgebiet. Trotz kritischer Stimmen aus der Politik wurden auch die restlichen 47 Prozent des Konzerns an die Stadtwerke übergeben. Die Debatte um die überschuldeten Ruhrgebietskommunen tobt seit Jahren.

Energiekennwerte für Verbraucher schwer zu deuten

Energieausweis mit Geld Angaben zur Energieeffizienz einer Immobilie sind eigentlich vorgeschrieben; trotzdem fehlen sie in vielen Anzeigen und Aushängen. Werden Angaben zum Energiebedarf- oder -verbrauch gemacht, können viele Verbraucher zudem wenig damit anfangen. Die Verbraucherzentrale fordert daher eine Vereinheitlichung der Ausweise.

EU probt den "Worst Case" im Gasstreit

Gasstreit - Russland und Ukraine Die EU bereitet sich im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine auf eine mögliche Eskalation vor und erarbeitet Worst-Case-Szenarien. Energiekommissar Oettinger hält die Lage für ernst und warnt davor, die Sanktionen gegen Russland noch auszuweiten.

CO2-Emissionen durch Kraftwerke steigen

kernkraftwerk;kraftwerk Sinkende CO2-Emissionen sollen den Klimawandel bremsen. Doch es werden immer mehr Kraftwerke gebaut, die fossile Energieträger verbrennen. Die Schließung älterer Kraftwerke hält damit nicht Schritt. US-Forschern zufolge steigen die Emissionen aus Kraftwerken um vier Prozent jährlich.

Energielabel für Staubsauger wird Pflicht

Energielabel Wer einen neuen Staubsauger kaufen will, soll es künftig leichter haben. Ab 1. September sind Energielabel auf den Reinigungsgeräten Pflicht. Dabei sollen nicht nur die Angaben zum Stromverbrauch den Vergleich zwischen den Geräten vereinfachen, auch Informationen zur Staubaufnahme müssen darauf vermerkt werden.

RWE reicht Klage gegen Bund und Hessen ein

Atomkraft Der Energieriese RWE hat gegen das Land Hessen sowie den Bund Klage eingereicht. Der Konzern verlangt Schadensersatz für die Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis, die im Anschluss an die Atomkatastrophe in Fukushima vorgenommen wurde. Ein Untersuchungsausschuss soll für Klarheit sorgen.
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