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Aktuelle Nachrichten vom Strommarkt

Nachrichten, Hintergrundinformationen und Wissenswertes vom Strommarkt finden Sie hier in der News-Rubrik von Strom-Magazin.de. Die Informationen in dieser Rubrik wenden sich vornehmlich an Privatverbraucher und enthalten zahlreiche Verbrauchertipps und Preishinweise.

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Sondertarife

Nachtstromnutzung erschwert Anbieterwechsel

Strommast Es gibt gute Gründe, seinen Stromanbieter zu wechseln, etwa um Kosten einzusparen oder umweltfreundlicher zu leben. Bezieht man herkömmlichem Haushaltsstrom, ist ein Wechsel kein Problem; für Nutzer von Sondertarifen hingegen sieht es oft anders aus: So ist etwa die Nutzung von Nachtstromtarifen nicht immer rentabel.

Weltwirtschaft

Bundeswehr befürchtet Ölkrise mit drastischen Folgen

Öl Eine Bundeswehr-Studie hat analysiert, welche Auswirkungen der Rückgang der Ölvorräte und die sinkende Förderrate auf die Weltwirtschaft haben könnten. Die Ergebnisse der nicht offiziell freigegebenen Analyse zeigen, wie sehr eine drohende Energiekrise Märkte ins Wanken bringen und machtpolitische Verhältnisse umdrehen könnte.

Stromkosten sparen

Miele stellt auf der IFA "intelligente" Hausgeräte vor

Steckdose Der Hausgerätehersteller Miele setzt bei der IFA auf Energieeffizienz und intelligente Vernetzung. Waschmaschine und Trockner sollen automatisch erkennen, wann Strom günstig ist und automatisch starten. Miele kooperiert mit dem Energieunternehmen RWE, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Ein Pilotprojekt soll Ende des Jahres starten.

Augenwischerei?

Anti-Atom-Bündnis warnt vor Täuschung durch Jahreszahlen

kraftwerk Drei Institute hatten verschiedene Szenarien für Laufzeitverlängerungen der deutschen Akws von vier, zwölf, 20 und 28 Jahren berechnet. Ein Anti-Atom-Bündnis hat nun davor gewarnt, diese Zahlen für bare Münze zu nehmen. In Wirklichkeit werde über Reststrommengen verhandelt und nicht über Jahreszahlen.

Nachrichten vom Strommarkt

Niedersachsen fordert Löwenanteil des Atom-Geldes

Niedersachsen Das Geld, das durch eine längere Laufzeit von Atomkraftwerken und eine mögliche Brennelemente-Steuer in die Staatskassen gespült wird, sollte vor allem nach Niedersachsen fließen, findet der dortige Umweltminister. Zur Begründung wird unter anderem die besondere Belastung des Landes durch Asse, Konrad und Gorleben genannt.

Wettbewerbshüter fürchten überhöhte Erdgas-Preise

Gaszähler Ein Gastransit-Abkommen zwischen Polen und Russland stößt auf Argwohn der europäischen Wettbewerbshüter. Ein Sprecher der EU-Kommission sagte am Dienstag in Brüssel, es gebe Bedenken hinsichtlich des Zugangs zu dem Erdgas und der Gaspreise.

Merkel fordert mehr Akzeptanz für den Netzausbau

Strom Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am letzten Tag ihrer so genannten Energiereise den Ausbau des Hochspannungsnetzes angemahnt. "Wer das neue Zeitalter der erneuerbaren Energien erreichen will, muss auch den Netzzubau akzeptieren. Sonst wird uns das nicht gelingen", sagte Merkel am Freitag in Rheinfelden.

Das sagt das Atom-Gutachten aus

Kraftwerk Rückläufige Treibhausgas-Emissionen, aber auch mögliche Milliardenkosten für die Nachrüstung in die Sicherheit der Atomkraftwerke: Die Ergebnisse der Studie zu längeren Akw-Laufzeiten sind vielfältig - und lassen die unterschiedlichsten Interpretationen zu. Die Redaktion stellt die wichtigsten Punkte vor.

Laufzeit-Gutachten soll Energie-Effizienz voranbringen

kühlschrank;haushaltsgeräte Das unveröffentlichte Experten-Gutachten zur Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken bringt einem Medienbericht zufolge das Thema Energie-Effizienz voran. Vorbild könnte der Emissionshandel sein. Laut dem Bericht könnte es auch eine verschärfte Nachweispflicht für Haushaltsgeräte geben.

Energiekonzept offenbar weiter gediehen als bekannt

Kraftwerk Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, ist das Energiekonzept der Bundesregierung weiter gediehen als bisher bekannt. Bestandteil des Konzepts sind demnach auch höhere Sicherheitsauflagen. Umweltminister Röttgen fordert angeblich bis zu 50 Milliarden Euro für die Sicherheit von Atomkraftwerken.

Keine erhöhte Radioaktivität im Umkreis der Asse

Atomenergie Im Umkreis des Atommülllagers Asse im Landkreis Wolfenbüttel gibt es keine erhöhten radioaktiven Belastungen. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Freitag mitteilte, haben vier Institutionen unabhängig voneinander fast 600 Proben untersucht und nur unbedenkliche Messergebnisse feststellen können.

Wüstenstrom-Initiative steht im Regen

Solarthermie Die Wüstenstrom-Planungsgesellschaft DII GmbH ruft die Bundesregierung zu mehr Unterstützung auf. Nach Durchsicht des neuen Nationalen Aktionsplans für erneuerbare Energie sieht sich das Desertec-Konsortium ziemlich allein gelassen und fordert eine Einbindung des Projekts in das für Herbst erwartete Energiekonzept des Bunds.

Längere AKW-Laufzeiten drücken Strompreise offenbar kaum (Upd.)

Kraftwerk Das schon jetzt umstrittene EWI-Gutachten sagt einem Pressebericht zufolge aus, dass längere AKW-Laufzeiten nur einen geringen Einfluss auf die Höhe der Strompreise hätten. Atomkraftgegner haben der Regierung vorgeworfen, das von ihr bestellte Gutachten zu künftigen Energieszenarien und längeren AKW-Laufzeiten manipuliert zu haben.

Solarmodule lassen sich auch in die Hausfassade einpassen

Solar Module von Photovoltaikanlagen müssen nicht unbedingt auf dem Dach angebracht werden. Sie lassen sich auch direkt in die Fassade einbringen. Die so genannte gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV) wird unmittelbar in die Gebäudehülle oder in das Dach eingebaut.

Zweifel an Unabhängigkeit des Atom-Gutachtens (Upd.)

Strommast Einem Zeitungsbericht zufolge sei das Gutachten, das die Regierung beauftragt hat, zumindest indirekt von E.ON und RWE mitbezahlt worden. Außerdem seien in dem Gutachten keine Endlagerkosten eingerechnet worden. Eine Zusatzabgabe der Branche könnte bei freiwilligen Investitionen in Ökostrom ebenfalls entfallen.

Greenpeace setzt auf Erdgas als Brückentechnologie

Greenpeace Greenpeace setzt sich in der Diskussion um einen künftigen Energiemix für Erdgas als Brückentechnologie ein. "Erdgas ist die einzige Brücke, die auf lange Sicht trägt", sagte Greenpeace-Energieexperte Andree Böhling am Mittwoch in Berlin. Atomenergie sei zu unflexibel und deshalb "unbrauchbar".

Womöglich kommt das Ende der Ölpreisbindung

verivox; Zum Beginn der Heizperiode erhöhen einige Versorger die Gaspreise, während andere Preissenkungen ankündigen. Woran liegt das? Das unabhängige Verbraucherportal Verivox hat die Gründe für diese Entwicklung analysiert und beantwortet außerdem die Frage, warum sich der Gaspreis vom Ölpreis entkoppelt.

Strom aus der Luft: Blitze zur Energiegewinnung

blitz;blitze;spannung Einer alternativen Form der Energiegewinnung sind brasilianische Wissenschaftler nun einen Schritt näher gekommen - Strom aus der Luft gewinnen und Blitzentladungen verhindern. Mit dem neuen Modul könnte auch die Zahl der Toten und Verletzten durch Blitzeinschläge rapide sinken.

Neuartiges Haus soll Elektroautos auftanken

Erneuerbare Energien Ein neuer Typ von Haus soll sich selbst und auch die Elektrofahrzeuge der Bewohner mit Energie versorgen können. Das Bundesbauministerium gab am Mittwoch den Startschuss für einen entsprechenden Wettbewerb.

Strompreise: Atomstrom ist doch nicht so billig

Atommüll Atomstrom ist billiger als z.B. Strom aus erneuerbaren Energien und ein frühzeitiger Atomausstieg wird steigende Strompreise zur Folge haben, so die Argumentation der AKW-Betreiber. Doch das Atomstrom gar nicht so billig ist, zeigt eine aktuelle Studie, denn die Atombranche erhält seit Jahrzehnten Vergünstigungen - auf Kosten der Steuerzahler.

DUH: Zu wenig Entsorgungsstellen für Energiesparlampen

DUH,Umwelthilfe; Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bemängelt die Anzahl der Entsorgungsstellen für Energiesparlampen. Zu wenig Geschäfte bieten die Entsorgung der Lampen an. Wenn die Lampen nicht ordnungsgemäß entsorgt werden, gelangt Quecksilber unkontrolliert in die Umwelt.

BP: Milliarden-Dollar-Fonds für Opfer der Ölpest

BP Der 20-Milliarden-Dollar-Fonds von BP für Geschädigte der Ölpest im Golf von Mexiko hat seine Arbeit aufgenommen. Oberste Priorität sei es, den Menschen an der Golfküste möglichst unbürokratisch zu helfen, sagte der als unabhängiger Fondsverwalter eingesetzte Washingtoner Anwalt Kenneth Feinberg.

EEG: Photovoltaik-Wirtschaft ist nach wie vor verstimmt

Solarzellen Die Photovoltaik-Wirtschaft ist wegen der gekürzten Fördersätze im EEG nach wie vor verstimmt. Die Absenkung der Einspeisevergütung zum 1. Juli um bis zu 16 Prozent sei "viel zu viel" gewesen, sagte der Chef der Branchenverbände SolarInput und Solarvalley Mitteldeutschland, Hubert Aulich, in Erfurt.

Stromanbieterwechsel - Deutsche bleiben skeptisch trotz hoher Einsparungen

Stromsparmaßnahmen der EU Einem Stromanbieterwechsel stehen die meisten Deutschen noch immer skeptisch gegenüber, verlautet eine aktuelle Umfrage. Dabei ist ein Anbieterwechsel meist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch ganz einfach und schnell erledigt.