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Solaranlage: Förderung und Einspeisevergütung für Solarstrom

Wer finanzielle Unterstützung beim Bau einer Solaranlage haben möchte, kann eine Förderung beantragen. Nach Inbetriebnahme der Solaranlage werden die Kilowattstunden, die ins Netz eingespeist werden, bezahlt. Die Vergütung für Solarstrom ändert sich von Jahr zu Jahr.

Die Voraussetzungen für den Bau einer Solaranlage - genauer gesagt einer Photovoltaik-Anlage - sind vielfältig. Neben Standort und Dachwinkel ist auch die Geldbeschaffung für die Entscheidung einer Anschaffung wichtig.

Förderungen von Solaranlagen

Die Geldbeschaffung ist denkbar einfach, denn der Kauf einer Solaranlage wird staatlich gefördert. Die Förderung besteht nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privatpersonen. Die Hauptförderer ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW. Hauptsächlich ist das Angebot der KfW ein Kredit mit einem vergünstigten Zinssatz und einer zusätzlichen Förderung. Neben der Finanzierung von Seiten der KfW sollte man sich informieren, ob es vor Ort noch Förderer gibt. So können beispielsweise Netzbetreiber oder Gemeinden ebenfalls den Bau einer Solaranlage finanziell unterstützen.

Solar Solaranlagen sollen eine durchschnittliche Lebensdauer von 20-25 Jahren haben. (Foto / Abb.: UVS)

Einspeisevergütung für Strom von der Solaranlage

Seit das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten ist, müssen Netzbetreiber die eingespeiste Energie aus Solaranlagen und anderen regenerative Energiequellen vergüten. Die Höhe der Vergütung pro Kilowattstunde ist abhängig von der Gesamtleistung, Montageart und vom Jahr der Inbetriebnahme der Solaranlage. Wer seinen Solarstrom selbst nutzt, bekommt ebenfalls Geld vom Staat, die sogenannte Eigenverbrauchsvergütung.

Solaranlage so schnell wie möglich ans Netz anschließen

Ab dem Jahr der Inbetriebnahme wird der Vergütungssatz für das Jahr übernommen und für die nächsten 20 Jahre garantiert. Die Vergütung pro Kilowattstunde sinkt aber von Jahr zu Jahr. Von 2009 auf 2010 sinkt der Betrag um acht Prozent. Ab 2011 wird der Betrag jährlich um neun Prozent sinkt. Wer also eine Solaranlage auf dem Dach hat, sollte sie noch im aktuellen Jahr ans Netz anschließen, um den höchstmöglichen Betrag über die 20 Jahre zu erhalten.

Mit Solarenergie heizen und Warmwasser gewinnen

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