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Smart Meter macht Stromverbrauch transparent

Der alte Stromzähler dreht sich und dreht sich und wenn der Zähler einmal im Jahr abgelesen wird weiß der Kunde, wie viel Strom er in den letzten zwölf Monaten verbraucht hat. Smart Meter dagegen sollen den Stromverbrauch transparenter machen und so Verbrauchern beim Energie sparen helfen, denn der Zähler zeigt in Echtzeit, wie viel Strom man verbraucht.

So funktioniert der Smart Meter

Das funktioniert so: Der Smart Meter (auch intelligenter Stromzähler genannt) sendet den Stromverbrauch z.B. über die Internetleitung oder das Mobilfunknetz an den Stromanbieter. Das geschieht meist alle 15 Minuten. Der Kunde kann sich über das Internet in einem gesicherten Bereich einloggen und sieht dort, wie viel Strom er aktuell verbraucht. Somit muss man bei dem Smart Meter nicht mehr den Zählerstand ablesen, da dem Stromanbieter der Verbrauch regelmäßig übertragen wird. Damit ist es auch möglich, die bisherigen Abschlagszahlungen durch eine genaue Verbrauchsabrechnung zu ersetzen.

Smart Meter deckt Energiefresser auf

Mit dem Smart Meter wird der Stromverbrauch als Kurvendiagramm darstellt, ähnlich wie man dies von einem Aktienindex kennt. Schaltet man das Licht ein, geht die Kurve nach oben. Je mehr Geräte gleichzeitig laufen, desto höher schlägt die Kurve aus. Damit zeigt der Smart Meter, welche Geräte wirklich viel Strom verbrauchen. Zudem kann der Stromkunde z.B. ermitteln, wie viel Energie verbraucht wird, wenn alle Geräte im Standby sind. Der Smart Meter macht es Kunden also einfacher, Energiefresser zu finden und gegen energieeffiziente Geräte zu ersetzen. Besonders anschaulich wird der Smart Meter vom Stromanbieter Yello dargestellt.


Mit Smart Meter Verbrauch und Stromkosten senken

Darüber hinaus sollen künftig variable Stromtarife angeboten werden: Wenn insgesamt wenig Strom verbraucht wird und das Netz nicht ausgelastet ist, soll der Strom billiger sein. So könnte beispielsweise die Waschmaschine dann automatisch eingeschaltet werden, wenn der Strompreis gerade günstig ist. Damit hilft der Smart Meter nicht nur, den Stromverbrauch selbst zu senken, sondern auch den Verbrauch auf die „günstigen“ Zeiten zu verlegen und damit Stromkosten zu sparen. Dies ist allerdings noch Zukunftsmusik, da es aktuell noch keine solchen variablen Tarife gibt.

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