RWE ist nach E.ON der zweitgrößte Energiekonzern in Deutschland. Das Unternehmen vertreibt Strom und Gas über die RWE Vertrieb, ein Zusammenschluss der RWE Westfalen-Weser-Ems und der RWE Rhein-Ruhr. Zudem ist RWE an zahlreichen Stadtwerken beteiligt.
Im Jahre 1898 wurde RWE als Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk in Essen gegründet, um die Stadt Essen mit Energie zu versorgen. Schon im Jahre 1902 wurde RWE zu einem überregionalen Stromversorger, was dem Ruhrindustriellen Hungo Stinnes zu verdanken ist, der damals die Aktienmehrheit bei RWE übernommen hat. Sein Ziel war es, eine großräumige und einheitliche Stromversorgung für die breitere Masse zu erschaffen und erschwinglich zu machen.
So baute RWE 1914 ihr erstes Braunkohlekraftwerk. 1930 begann das Unternehmen dann mit dem Bau von Hochspannungsnetzen und nahm in Deutschland die erste 220-kV-Leitung in Betrieb. 1961 folge das allererste Kernkraftwerk in Deutschland, welches in Dettingen am Main ans Netz ging. Auch in der Elektromobilität ist RWE einer der Pioniere, denn 1981 stellte das Unternehmen den ersten Prototypen eines alltagstauglichen Elektroautos, welches auf einem VW Golf basierte, namens "City-Stromer" vor. Seit 2002 ist das Unternehmen international, beispielsweise auf den Energiemärkten in Großbritannien, Tschechien und Polen, tätig.
Heute ist RWE einer der größten Energieerzeuger auf dem deutschen Markt. So betreibt der Konzern mittlerweile eine große Vielfalt an Kraftwerken. Diese reichen von einigen Kernkraftwerken, wo beispielsweise das südhessische Atomkraftwerk Biblis wegen diverser Sicherheitsmängel immer wieder in der Kritik steht, über Braunkohlekraftwerke, Steinkohlekraftwerke bis hin zu Wasser- und Windkraftwerken. Hinzu kommt, dass RWE einen Teil des deutschen Stromnetzes betreibt.
RWE beitet Strom und Gas über seine Tochtergesellschaft RWE Vertrieb an. Die RWE Vertrieb ging zum 1. September 2009 an den Start und entstand durch eine Bündelung der RWE Westfalen-Weser-Ems AG und der RWE Rhein Ruhr AG. Die RWE Vertrieb Deutschland versorgt rund 3,5 Millionen Kunden mit Strom und zählt rund 500.000 Gaskunden.
Darüber hinaus hält RWE Mehrheitsanteile an weiteren Stromversorgern, darunter die envia Mitteldeutsche Energie, KEVAG, Lechwerke, Süwag Energie oder VSE. Seit 2007 ist RWE alleiniger Eigentümer des Energiediscounters eprimo.
RWE Vertrieb hat neben den "normalen" Stromtarifen auch einen Ökostrom-Tarif im Angebot. Bei "RWE Naturstrom" handelt es sich um Strom aus erneuerbaren Energien, welcher ausschließlich aus RWE-Wasserkraftwerten stammt und vollkommen CO2-frei erzeugt wurde, so der Versorger.
Darüber hinaus bietet RWE einen vermeintlichen Klimaschutztarif namens "ProKlima Strom" an. Dieser Tarif hat schon für Aufregung gesorgt, da die Stromzusammensetzung hierbei zu 68 Prozent aus Kern- und nur zu 32 Prozent aus Wasserkraft besteht. Daher handelt es sich eher um einen Atomstrom-Tarif. RWE wirbt allerdings damit, dass im Gegensatz zu Gas- oder Kohlekraftwerken bei der Stromerzeugung im Atomkraftwerk kein CO2 entsteht und somit ein Beiträg zum Klimaschutz geleistet werde. Doch gerade diese Behauptung lässt Umweltschützern die Haare zu Berge stehen.
In der Stromanbieter-Serie stellt Ihnen das Strom-Magazin.de Informationen über verschiedene Versorger in Deutschland zur Verfügung. Dabei bietet die aktuelle Serie alles Wissenswerte über Billigstrom-Anbieter bis hin zu Ökostrom-Anbietern.
Neben normalen Stromtarifen bietet 123energie auch Ökostrom sowie Ökogas an.
Bei blux gibt es keine Grundgebühr, keine Vertragslaufzeit und auch keine versteckten Kosten.
Bei Discounter-Strom zahlt man 2 Cent weniger als im Tarif des örtlichen Grundversorgers.
E wie einfach war einer der ersten Strom- und Gasanbieter, der auch bundesweit tätig ist.
energieGut bietet drei günstige Stromtarife an und belohnt Kunden fürs Strom sparen.
energiehoch3 setzt auf das Internet als Vertriebskanal, um Kosten für die Kunden gering zu halten.
Der Stromanbieter Entega legt der Wert auf eine nachhaltige und CO2-frei Energieversorgung.
FlexStrom war der erste Stromanbieter, der Prepaid-Pakete für Strom angeboten hat.
Der Stromanbieter Greenpeace Energy liefert Strom aus rein regenerativen Quellen.
Der Energieversorger lekker Energie bietet neben Ökostromtarifen auch Gastarife an.
Der Strom von LichtBlick stammt ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen.
Der Ökostromversorger NaturEnergie bietet umweltfreundlich erzeugten Strom an.
Der Strom-Discounter Stromio verfolgt das Ziel, Kunden günstigen Strom anzubieten.
Die Strom- und Gaspreise von TelDaFax liegen unter dem Preis der Grundversorgung.
Yello bietet eine einfache Stromabrechnung sowie einen ausgezeichneten Service.
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