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Gasverbrauch Rechner: Wie rechnet man m³ in kWh um

Für den Gasvergleich benötigen Sie die Angabe, wie hoch ihr Gasverbrauch pro Jahr in kWh ist. Einige Gasanbieter geben den Gasverbrauch aber in m³ an. Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Gasverbrauch von m³ in kWh umrechnen können.

Heizkosten© Lupico / Fotolia.com

Wer nach günstigen Gastarifen sucht, benötigt dafür seinen Gasverbrauch. Diese Angabe findet man auf der letzten Endabrechnung des Gasversorgers. Dort wird in der Regel der gesamte Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh) ausgewiesen. Hat man die Rechnung nicht zur Hand, kann man sich auch an diesen Schätzwerten orientieren:

  • Wohnung 30 m²: 4.000 kWh
  • Wohnung 50 m²: 7.000 kWh
  • Wohnung 100 m²: 14.000 kWh
  • Reihenhaus: 20.000 kWh
  • Einfamilienhaus: 30.000 kWh

Manche Gasanbieter geben auf der Gasabrechnung den Gasverbrauch nicht in Kilowattstunden (kWh), sondern in Kubikmetern (m³) an. Ist dies der Fall, können Sie anhand folgender Formel ihren Gasverbauch in kWh ausrechnen:

kWh = m³ x Brennwert x Zustandszahl

Sind Brennwert und Zustandszahl nicht bekannt, kann die Kubikmeterzahl mit 10 multipliziert werden, um einen Schätzwert zu erreichen.

Mit unserem Gasverbrauch-Rechner können Sie Ihren Jahresverbrauch in m³ in Kilowattstunden umrechnen.

Ihr Jahresverbrauch entspricht .

Mit Gasverbrauch und Postleitzahl günstigen Gasanbieter finden

Wer seinen genauen Gasverbrauch in Kilowattstunden (kWh) kennt, der hat schon die wichtigste Angabe für einen Gaspreisvergleich. Geben Sie in unseren Tarifrechner einfach Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Verbrauch ein und unser Rechner ermittelt für Sie, bei welchem Gasanbieter Sie günstig Gas beziehen können.

Gasverbrauch eingeben und Gaspreise vergleichen
30m² 50m² 100m² 150m² 180m²

Was ist der Brennwert?

Der Brennwert gibt an, wie viel Energie bei vollständiger Verbrennung und anschließender Rückkühlung auf die Bezugstemperatur frei wird (im Gegensatz zu Heizwert mit Wasserdampf und Abgase). Die Angabe erfolgt in Kilowattstunden kWh pro m³.

Wie hoch dieser Brennwert ist, hängt von der jeweiligen Zusammensetzung des Gases ab. Butan und Propan haben einen deutlich höheren Brennwert als Methan, welches den Hauptbestandteil von Gas ausmacht. Enthält das Gasgemisch einen besonders hohen Anteil reaktionsschwacher Inertgase (Kohlendioxid, Stickstoff), sinkt der Brennwert nach unten. In Deutschland unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Gas-Sorten:

  • L-Gas stammt aus den Niederlanden und Norddeutschland und hat einen relativ geringen Brennwert zwischen 8 und 10
  • H-Gas stammt aus der Nordsee und den GUS-Staaten und hat einen relativ hohen Brennwert zwischen 10 und 12

Der Brennwert des verbrauchten Erdgases wird entweder auf der Jahresrechnung angegeben oder kann direkt beim Versorger erfragt werden.

Was ist die Zustandszahl (z-Zahl)?

Beim Gas unterscheidet man zwischen dem Normzustand und dem Betriebszustand. Der Betriebszustand ist der Zustand an der Abnahmestelle, also Ihrem Gaszähler. Das Gasvolumen wird hier durch verschiedene Faktoren beeinflusst, beispielsweise die durchschnittliche Temperatur, die Höhenlage und und den Luftdruck.

Am Gaszähler wird ermittelt, wie viel Gas (im Betriebszustand) Sie verbraucht haben, abgerechnet wird jedoch im Normzustand. Die Zustandszahl (z-Zahl) beschreibt das Verhältnis des Gasvolumens im Normzustand zum Gasvolumen im Betriebszustand. Mit diesem Faktor wird das gelieferte Gas an Ihrer Abnahmestelle in den Normzustand zurückgerechnet.

Keine Änderung durch Gasanbieterwechsel

Der Gasmarkt in Deutschland ist in verschiedene Lieferregionen aufgeteilt, wo entweder L-Gas oder H-Gas geliefert wird. Durch einen Gasanbieterwechsel ändert sich daran nichts, Sie bekommen nach wie vor die gleiche Erdgasqualität. Die Gasanbieter haben die verschiedenen Qualitätsstufen und die unterschiedlichen Netzgebiete in ihren Kalkulationen berücksichtigt. Auch die Zustandszahl ändert sich nicht durch einen Anbieterwechsel.

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