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Strom Nachrichten Archiv KW 30/2012
27.07.2012
Forscher fordern weitgehenden Verzicht auf Bioenergie
Deutsche Forscher fordern den weitgehenden Verzicht auf einen Ausbau der Energieerzeugung aus Biomasse. Es gebe aus umwelt- und klimaschutzpolitischer Sicht zu viele Nachteile, betonen die Experten einer Arbeitsgruppe der Wissenschaftsakademie Leopoldina in einer am Donnerstag in Halle veröffentlichten Stellungnahme.
27.07.2012
Ökostrom-Anteil übersteigt erstmals 25 Prozent
Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung ist im ersten Halbjahr 2012 erstmals über die 25-Prozent-Marke geklettert. Mit insgesamt 67,9 Milliarden Kilowattstunden deckten Wind, Biomasse und Co. in den ersten sechs Monaten gut ein Viertel des deutschen Strombedarfs.
26.07.2012
Kriegsmunition als Hindernis für die Energiewende
Umweltverbände fordern ein strategisches Konzept zur Munitionsbergung in Nord- und Ostsee, nachdem kürzlich bei Arbeiten für einen Windpark drei Seeminen entdeckt worden waren. Es könnten noch mehr werden: Allein die Trasse für diesen Windpark schneidet ein Gebiet, in dem bis zu 2000 Tonnen an Waffen und Munition vermutet werden.
26.07.2012
Energieverschwendung durch Heizen im Sommer
Etliche Haushalte verschwenden unnötig Energie durch Heizen im Sommer. In vielen Einfamilienhäusern liefen die Heizungspumpen einfach weiter, kritisierte die Hamburger Verbraucherzentrale am Mittwoch. Manche Hausbesitzer wüssten das offenbar nicht. Dadurch entstünden Kosten von bis zu 200 Euro pro Jahr.
25.07.2012
Wie lange man heute für eine Tankfüllung arbeiten muss
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat ermittelt, dass sich die Bundesbürger von ihrem Verdienst im Schnitt heute genauso viel leisten können wie vor 20 Jahren. Große Ausnahme: die Energiekosten. Nicht nur Strom wurde proportional teurer, auch für das Betanken eines Autos muss heute viel länger gearbeitet werden als 1991.
25.07.2012
Spritfresser: Schlechte Noten für Manager-Autos
Schlechte Noten in der Ökobilanz: Die Dienstwagenflotten der Unternehmen verfehlen laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) die EU-Vorgaben beim CO2-Ausstoß nach wie vor größtenteils deutlich. So erhielten bei der dritten Befragung durch die DUH 151 von 162 untersuchten Firmen die "rote Karte" und damit die schlechteste Bewertung.
24.07.2012
Rückhalt für Atomausstieg ist ungebrochen
Auch ein Jahr nach dem Beschluss zur Energiewende ist der Rückhalt in der Bevölkerung für den Atomausstieg groß. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der bayerischen Wirtschaft. Zwei Drittel der Befragten erwarten entweder gar keine Auswirkungen auf die Wirtschaft oder sogar positive Effekte.
23.07.2012
NRW will Geld für Ökostrom aus Bayern
Auf die angekündigte Klage Bayerns gegen den Länderfinanzausgleich reagiert Nordrhein-Westfalen mit der Forderung nach einem neuen Finanzausgleich für Ökostrom. Es könne nicht sein, dass die Haushalte in NRW die "Flut der Solaranlagen auf den bayerischen Dächern" fast alleine bezahlen müssten.
23.07.2012
Krisentreffen zur Energiewende angesetzt
Wegen der Probleme bei der Offshore-Windenergie und beim Ausbau der Stromnetze hat das Bundeswirtschaftsministerium einem Zeitungsbericht zufolge Vertreter von Bund und Ländern und des Netzbetreibers Tennet zu einem Krisentreffen eingeladen. Dieses findet offenbar am 8. August statt.
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