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Strom Nachrichten Archiv KW 26/2012
29.06.2012
Solar-Kompromiss: Weniger Einschnitte für Hausbesitzer
Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat dem lange strittigen Gesetz zur Solarstromförderung zugestimmt. Der von fast allen Seiten gelobte Kompromiss beinhaltet zwar deutliche Einschnitte, begünstigt jedoch Hausbesitzer, die kleinere Solaranlagen installieren und den Strom selbst nutzen wollen.
29.06.2012
Netzbetreiber rechnen offenbar Kohlestrom künstlich hoch
Die Umweltschutz-Organisation BUND hat den Betreibern der deutschen Stromnetze vorgeworfen, beim Netzausbau mit zu viel Kohlestrom zu rechnen. Die beim so genannten Netzausbau-Plan eingerechneten Mengen Kohlestrom lägen deutlich über den Annahmen der Bundesregierung.
28.06.2012
EnBW macht den Atomausstieg sichtbar
Die Abrissbagger kommen: In Baden-Württemberg wird in Kürze mit dem Rückbau eines der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke begonnen. Der Energieversorger EnBW reißt die Kühlanlage in Neckarwestheim ab; bis zum Herbst soll sie verschwunden sein. Der Rückbau aller Meiler wird allerdings noch Jahre dauern.
27.06.2012
Warnung vor Angriffen auf Stromzähler
Die Einführung elektronischer Stromzähler birgt nach Ansicht des obersten Datenschützers Peter Schaar ein Sicherheitsrisiko. "Ein Angreifer aus dem Netz könnte im Extremfall die Kontrolle über die Stromversorgung an sich reißen", sagte Schaar im Interview mit der Wochenzeitung "Der Freitag".
27.06.2012
Kritik am Wechsel der Kanzlerin zu Vattenfall
Der Wechsel des Kanzleramtes zu Ökostrom vom Energieriesen Vattenfall ist bei Umweltverbänden auf Kritik gestoßen. Mit der Entscheidung für Vattenfall trage das Bundeskanzleramt nicht gerade zur Energiewende bei, hieß es. Vielmehr festige die Kanzlerin derart die alten Strukturen.
26.06.2012
Benzinpreise liegen womöglich um 10 Cent zu hoch
Ein Politiker der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung vergleicht seit rund zehn Jahren die Benzinpreise mit den Preisen für Rohöl. Seinen Berechnungen zufolge liegt der momentane Preis für einen Liter Superbenzin um über zehn Cent zu hoch, so dass die Konzerne etwa 189 Millionen Euro zusätzlich hätten einstreichen können.
26.06.2012
Atombranche wusste offenbar von Problemen in Russland
Die deutschen Atomkonzerne sollen nach einem Zeitungsbericht frühzeitig Hinweise auf Sicherheitsprobleme in der russischen Atombranche gehabt haben. Wie die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Dienstagsausgabe berichtet, hätte die deutsche Atombranche schon vor Jahren Hinweise auf die "besorgniserregende" Lage erhalten.
25.06.2012
Auch die Kanzlerin bezieht jetzt Ökostrom
Kanzlerin Merkel hat erneut dafür geworben, für die Energiewende auch gewisse Zumutungen in Kauf zu nehmen, etwa den Bau neuer Stromleitungen. Sie sei davon überzeugt, dass Deutschland bis 2020 ohne Atomstrom auskomme, so Merkel. Das Kanzleramt werde indes ab Juli mit gutem Beispiel vorangehen.
25.06.2012
Konzerne wollen Ausgleich für Betrieb unrentabler Meiler
Deutsche Stromkonzerne dringen im Zusammenhang mit der Energiewende auf Entschädigungen für den Weiterbetrieb unrentabler Kraftwerke und für Verspätungen beim Netzausbau. Gleichwohl sei es richtig, im Interesse der Versorgungssicherheit alte, unrentable Kraftwerke am Netz zu halten.
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