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Strom Nachrichten Archiv KW 12/2012
23.03.2012
Investoren bauen massenhaft neue Solaranlagen
Vor der geplanten Kürzung der Solarförderung bauen Investoren noch massenhaft neue Photovoltaik-Anlagen. "Es gibt einen regelrechten Ansturm", sagte Energieexpertin Frauke Rogalla vom Bundesverband der Verbraucherzentralen der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitagausgabe).
23.03.2012
Glasfaser-Internet über die Wasserleitung
In Adenau in der Eifel startete ein Pilotprojekt, für das Wasserleitungen als Infrastruktur für das Verlegen von Glasfaserkabeln genutzt werden soll. Die Kabel werden durch die Leitung verlegt. Vorgestellt wurde das Projekt von der SWB Regional GmbH sowie dem Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr.
23.03.2012
Bund erforscht Gorleben nicht weiter als Atom-Endlager
Die Bundesregierung will die Erkundung des Salzstocks in Gorleben als mögliches atomares Endlager noch in diesem Jahr einstellen. Eine Sprecherin von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Süddeutschen Zeitung".
22.03.2012
Zeitumstellung beeinflusst den Energieverbrauch kaum
In der Nacht vom 24. auf den 25. März 2012 ist es wieder soweit: Um 2 Uhr wird die Winterzeit um eine Stunde auf die Sommerzeit vorgestellt. Diese Regelung existiert, mit einigen Unterbrechungen, bereits seit dem ersten Weltkrieg. Ursprünglich sollte es helfen, Energie zu sparen - ursprünglich.
21.03.2012
Energiewende trifft bei Ostdeutschen auf hohe Akzeptanz
Für den geplanten Umbau der Energieversorgung in Deutschland sprechen sich in einer Umfrage 81 Prozent der ostdeutschen Haushalte aus. Auch 69 Prozent der Städte und Gemeinden stehen hinter der Energiewende. Es gibt allerdings Einschränkungen, wenn eine Maßnahme vor der eigenen Haustür stattfinden soll.
20.03.2012
Entega zahlt Kunden fünf Millionen Euro zurück
Der hessische Energieversorger Entega muss seinen Heizstrom-Kunden insgesamt rund fünf Millionen Euro zurückerstatten, da er drei Jahre lang missbräuchlich erhöhte Preise verlangt hatte. Laut Angaben des Bundeskartellamts findet auf dem Heizstrom-Markt nur wenig Wettbewerb statt. Dadurch habe die Kunden fast keine Möglichkeit, ihren Anbieter zu wechseln.
20.03.2012
Studie: Deutschland nicht für Atomunfall gewappnet
Einer aktuellen, aber noch unveröffentlichten Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zufolge ist Deutschland für eine Atomkatastrophe von den Ausmaßen Fukushimas nicht gerüstet. Wie der Spiegel berichtet, wäre der Katastrophenschutz überfordert und die möglichen Folgen würden nicht in aktuellen Notfallplänen berücksichtigt.
20.03.2012
Fast 4000 Euro gehen für Energie drauf
Die Bundesbürger haben nach Berechnungen des Versorgers RWE im vergangenen Jahr im Schnitt 3.900 Euro für Energie ausgegeben. Das umfasst alle Energiekosten, also die Ausgaben für Heizung ebenso wie zum Beispiel das Benzin fürs Auto und den Strom für zu Hause.
20.03.2012
200 Stromanbieter im Service-Vergleich
Das unabhängige Verbraucherportal Verivox hat die Servicequalität und die Vertragsunterlagen der 200 wichtigsten Stromanbieter untersucht. Testsieger wurde zum dritten Mal in Folge der gleiche Versorger. Insgesamt sind die Werte, die bei den verdeckten Anfragen ermittelt wurden, gar nicht so schlecht.
20.03.2012
Anstrengungen beim Energiesparen reichen nicht aus
Für das Energiesparen im Alltag gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten, die bisher nicht ausgeschöpft wurden. Haushalte und Industrie könnten 40 bis 60 Prozent Strom sparen, ohne dass sich Bürger und Betriebe einschränken müssten. Diese Auffassung vertritt zumindest die Umweltschutzorganisation Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
19.03.2012
80 Prozent der Japaner wollen Atomausstieg
Ein Jahr nach dem Atomunglück von Fukushima befürworten einer Umfrage zufolge achtzig Prozent der Japaner einen Atomausstieg. Nur 16 Prozent der Befragten sprachen sich gegen die langfristige Abschaltung der Reaktoren aus, wie die Zeitung "Tokyo Shimbun" am Sonntag unter Berufung auf die Umfrage unter 3000 Bürgern berichtete.
19.03.2012
Strompreise könnten erneut ansteigen
Deutschlands Stromkunden drohen wegen höherer Netzentgelte zur Finanzierung neuer Infrastruktur steigende Preise. Nach Schätzungen der Bundesnetzagentur werde sich Haushaltsstrom allein dadurch in den kommenden Jahren um fünf bis sieben Prozent verteuern.
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