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Strom Nachrichten Archiv KW 2/2011
14.01.2011
Greenpeace: Vattenfall-Kampagne ist Verbrauchertäuschung
Greenpeace prangert Vattenfall an, mit seiner "Hamburg tankt grünen Strom"-Kampagne die Verbraucher zu täuschen. Kritikpunkte: In ganz Hamburg gibt es nur zwei Tanksäulen für den Vattenfall-Autostrom. Zudem wolle der Konzern mit der Ökostrom-Werbung lediglich sein Image reinwaschen.
14.01.2011
Jede vierte Kilowattstunde Strom aus Braunkohle
Unabhängig vom Vormarsch der erneuerbaren Energien stammte jede vierte Kilowattstunde Strom in Deutschland 2010 erneut aus Braunkohle. Besorgt ist die Branche jedoch um die CO2-Abscheidung: Die CCS-Richtlinie, die der Branche Planungssicherheit gebe, ist noch immer nicht verabschiedet.
14.01.2011
Stromanbieter darf Zahlungsweise nicht einseitig ändern
Wenn der Stromanbieter einfach die Zahlungsweise ändert, müssen Kunden das nicht hinnehmen. Eine Umstellung etwa von Lastschrift auf Überweisung kann nicht ohne Einverständnis des Kunden erfolgen. Verbraucherzentralen raten dazu, den Änderungsaufforderungen nicht leichtfertig nachzukommen.
14.01.2011
Kartellamt: Atom-Laufzeitverlängerung führt zu höheren Strompreisen
Die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke schränkt nach Ansicht des Bundeskartellamtes den Wettbewerb ein und könnte die Strompreise für Verbraucher unter Umständen steigen lassen. Auch die geplante Brennelemente-Steuer dürfte sich negativ auf die Strompreise auswirken.
14.01.2011
EU-Regeln zur Ökostrom-Förderung würde EEG aushebeln
EU-Kommissar Oettinger schlägt eine europaweite Anpassung der Ökoenergieförderung nach. Dies würde allerdings bedeuten, dass die deutsche Förderung drastisch zurückgefahren werden müsste, das Erneuerbare Energien Gesetz würde damit ausgehebelt. Roettgen spricht sich gegen eine EU-Regelung aus.
13.01.2011
Kartellamt: Energiekonzerne haben zu große Marktmacht
Die vier großen Energiekonzerne in Deutschland haben nach Ansicht des Bundeskartellamtes eine zu große Marktmacht. Sie hätten damit die Möglichkeit, den Strompreis an der Strombörse missbräuchlich zu beeinflussen. Belege für eine Manipulation hat die Aufsichtsbehörde nicht gefunden, jedoch sei ein Missbrauch nicht auszuschließen.
13.01.2011
BGH urteilt erst im April über Preiserhöhung bei Fernwärme
Der Bundesgerichtshof (BGH) wird erst am 6. April sein Urteil über die Zulässigkeit einer umstrittenen Preiserhöhungsklausel bei Fernwärme verkünden. Das teilte der BGH am Mittwoch in Karlsruhe mit. Das Oberlandesgericht Naumburg hatte die Preiserhöhung der Stadtwerke Zerbst zuvor bereits für unzulässig erklärt.
13.01.2011
USA: Bohrungen nach Erdöl sollen überwacht werden
Der Bericht zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko liegt den US-Behörden jetzt vor. Nach Meinung der Experten muss ein unabhängiges Gremium in Zukunft die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen überwachen.
13.01.2011
Stromanbieterwechsel: 3 Millionen Verbraucher haben gewechselt
Im vergangenen Jahr haben drei Millionen Verbraucher Ihren Stromanbieter gewechselt, das sind etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. Wer sich noch nie für einen anderen Stromtarif entschieden hat, kann mit einem Wechsel zum günstigsten Angebot im Durchschnitt 229 Euro sparen. Ein Strompreisvergleich lohnt sich also sehr.
13.01.2011
Gutachten: Kraftwerk Datteln ist nicht zu retten
Das E.ON-Kohlekraftwerk in Datteln ist durch eine neues Genehmigungsverfahren nicht zu retten, so ein Rechtsgutachten. Eine nachträgliche Legalisierung wäre auch laut Umwelthilfe rechtswidrig. E.ON hofft weiter, den Bau fertigstellen zu können statt abreißen zu müssen.
13.01.2011
Kartellamt: Kein Hinweis auf manipulierte Strompreise
Das Bundeskartellamt hat bei seiner Untersuchung des Stromgroßhandels keine Belege für Manupulationen der Strompreise durch die großen deutschen Energiekonzerne gefunden. Den Konzernen wurde vorgeworfen, durch Verknappung der Kraftwerkskapazität die Strompreise an der Börse künstlich zu erhöhen.
13.01.2011
Viele Kunden sind trotz hoher Strompreise zufrieden
Die Strompreiserhöhungen zum Jahresbeginn haben die Debatte um einen Anbieterwechsel der Kunden ausgelöst. Die meisten Stromkunden sind jedoch mit ihrem Anbieter zufrieden, was wohl ein Grund dafür sein dürfte, warum viele trotz höherer Preise und zahlreicher Ermutigungen nicht wechseln.
12.01.2011
Unwürdige Bedingungen für Arbeiter am Super-Reaktor
Die französische Menschenrechtsliga (LDH) wirft den Bauträgern des französischen Super-Atomreaktors EPR am Ärmelkanal vor, hunderte Bauarbeiter unter unwürdigen Bedingungen zu beschäftigen. Die Arbeiter seien isoliert und hätten kein Recht auf Privatleben und freie Meinungsäußerung.
12.01.2011
Fast neun Prozent höhere Stromkosten für den Mittelstand
Steigende Energiekosten belasten auch die mittelständische Industrie. Im Durchschnitt zahlen Betriebe 2011 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr, so der aktuelle Strompreisvergleich des VEA. Auch die Preiskluft zwischen alten und neuen Bundesländern bleibt weiterhin bestehen.
12.01.2011
Niedersachsen will Windenergie-Institut verkaufen
Das dem Land Niedersachsen gehörende Deutsche Windenergie-Institut (DEWI) in Wilhelmshaven steht zum Verkauf. Das niedersächsische Kabinett beschloss am Dienstag in Hannover, das DEWI und dessen Tochter DEWI Offshore & Certification Centre europaweit auszuschreiben.
12.01.2011
Solarverband: Wie man Solarförderung weiter senken könnte
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) schlägt konkrete Schritte zu einer außerplanmäßigen Förderkürzung für Solarstrom vor. Demnach soll sich die Kürzung der Solarförderung auch am Zubau von Anlagen orientieren: Je mehr gebaut wird, desto mehr sinkt die Förderung.
11.01.2011
Der Emissionshandel: Was dahinter steckt
Der so genannte Emissionshandel ist ein wichtiges Instrument der europäischen Klimapolitik - doch nicht unumstritten. Der Handel mit Verschmutzungsrechten könne im Zweifelsfall sogar kontraproduktiv sein, monieren Umweltschützer. Die Redaktion erläutert, was beim Emissionshandel eigentlich passiert.
11.01.2011
Röttgen: Keine Dauersubvention für Photovoltaik
Bundesumweltminister Nordbert Röttgen (CDU) will verhindern, dass die Förderung der Solarenergie in Deutschland zu einer Dauersubvention wird. "Es muss sichergestellt werden, dass es sich um eine Markteinführung handelt und nicht um eine Dauersubvention", so der Minister.
11.01.2011
CeBit zeigt vernetztes Heim und intelligente Stromnetze
Das vernetzte Heim und sogenannte intelligente Stromnetze sind dieses Jahr ein wichtiges Thema auf der CeBIT in Hannover. Das Heimnetzwerk soll effiziente Energienutzung mit mehr Lebensqualität verbinden, was eine Zusammenarbeit verschiedenster Branchen erfordert.
11.01.2011
Bremerhaven zeigt potenzielle Solar-Dächer im Internet
Die Stadt Bremerhaven will mit einem Solarkataster Hausbesitzern die Entscheidung für eine Photovoltaik-Anlage erleichtern. Interessenten werde so ein kostenloser Service geboten, sagte Baustadtrat Volker Holm (CDU) bei der Vorstellung des Projekts am Freitag.
11.01.2011
Auch E.ON-Kunden müssen bald mehr für Strom zahlen
Nachdem bereits viele Versorger die Strompreise zum Jahresbeginn erhöhten, zieht nun mit E.ON ein weiterer großer Stromanbieter nach. Zum März und Mai 2011 steigen die Preise bei den E.ON-Töchtern um durchschnittlich 5,5 Prozent. Mehrere Millionen Haushalte müssen mit Mehrkosten rechnen.
11.01.2011
Bei einem Wasserrohrbruch Strom sofort abstellen
Wasser und Strom vertragen sich nicht: Beim Bruch einer Wasserleitung sollte man den Strom sofort abstellen. Elektrische Geräte dürfen auf keinen Fall eingeschaltet werden. Außerdem ist es empfehlenswert, die Heizung einzuschalten. Dazu raten Versicherungs-Fachleute.
10.01.2011
KfW fördert auch einzelne Energie-Sanierungsschritte
Die KfW-Bankengruppe fördert ab 1. März 2011 neben umfassenden Sanierungen auch wieder einzelne hochenergieeffiziente Sanierungsmaßnahmen. Das betrifft zum Beispiel die Dämmung, den Austausch der Fenster oder die Erneuerung der Heizungsanlage. Je intensiver saniert wird, desto mehr Geld gibt es.
10.01.2011
Stromleitung zum Festland soll Mallorcas Versorgung sichern
Bald schon soll ein Unterwasserkabel zum Festland die Stromversorgung auf Mallorca sicherer machen. Der spanische Netzbetreiber Red Eléctrica hat die Vorbereitungsarbeiten im malloquinischen Santa Ponça abgeschlossen, die Verlegung der Leitung soll nächste Woche beginnen.
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