Grundsätzliches und Wissenswertes zum Gaszähler

Wer mit Erdgas heizt, der hat auch einen Gaszähler im Haus. Dieser hält die verbrauchten Gasmengen fest. Wie man ihn abliest, wartet und was es sonst noch über den Gaszähler zu wissen gibt, lesen Sie hier!

Wozu ein Gaszähler?

Wie Strom wird auch Gas nach Verbrauch abgerechnet. So lässt sich vergleichsweise einfach sicherstellen, dass jeder nur so viel wie nötig bezahlt und der Gasanbieter nicht auf seinen Kosten sitzenbleibt. Ablesen kann den Gaszähler jeder, so fällt es unter anderem leicht, seinen eigenen Verbrauch im Auge zu behalten. Der Gaszähler wird vom Netzbetreiber (der oft mit dem Grundversorger identisch ist) installiert und gewartet. Oft befindet er sich im Keller eines Hauses. Wichtig ist, dass der Gaszähler gut zugänglich sowie trocken und frostfrei installiert ist.

Den Gaszähler korrekt ablesen

Viele Gasversorger fordern ihre Kunden auf, den Gaszähler selbst abzulesen. Aber keine Angst, den Gaszähler abzulesen ist nicht schwierig. Wichtig ist es vor allem in Mehrfamilienhäusern, die Zählernummer zu überprüfen und den korrekten Zähler abzulesen. Die Zählernummer befindet sich auf dem Gaszähler und ordnet das Gerät zweifelsfrei Ihrem Haushalt zu. Anschließend gilt es, den Verbrauch abzulesen: Wie beim Stromzähler wird dieser meist durch sich drehende Zahlenreihen dargestellt. Bei modernen Geräten kann die Anzeige auch über ein Digitaldisplay erfolgen.

Kilowattstunde oder Kubikmeter?

Der Gaszähler zeigt die Daten in der Regel in Kubikmetern an, der Gastarif wird jedoch nach Kilowattstunden abgerechnet. Die Umrechnung von Kubikmeter auf Kilowattstunden Gas führt in der Regel der Anbieter nach einer eigenen Formel durch. Wie genau der gewählte Gasanbieter die Einheiten umrechnet, kann man oft auf dessen Website einsehen oder erfragen. Den Verbrauch zu kontrollieren, indem man selbst eine Umrechnung durchführt, kann nicht schaden.

Die Eichung des Gaszählers

Einmal installiert und dann vergessen? So ähnlich scheint es vielen Gaszählern in deutschen Haushalten zu gehen. Maximal zum Ablesen der Verbrauchsdaten wird ein Blick auf den unscheinbaren Kasten geworfen. Alle acht Jahre jedoch überprüft ein Experte den Gaszähler: Ist er korrekt geeicht? Hierbei wird der Gaszähler auf seine Genauigkeit überprüft und erhält daraufhin einen Stempel für weitere acht Jahre. Stellt man fest, dass die Eichgültigkeit seines Zählers abgelaufen ist, sollte man sich an den Netzbetreiber wenden; es kann sein, dass der Zähler durch eine Stichprobenüberprüfung trotzdem gültig geeicht ist.

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