Atomkraftwerke in Deutschland: Ein Abschied auf Raten

In Deutschland verbrauchen wir jährlich pro Kopf etwa 7.000 Kilowattstunden Strom. Dieser kommt aus verschiedenen Quellen – unter anderem auch aus Atomkraftwerken. Wo in Deutschland noch Atomkraftwerke stehen und wie deren Zukunft aussieht, lesen Sie hier!

Wo der Strom herkommt

Nachdem Strom nun etwa seit einem Jahrhundert verfügbar ist, sind wir alle mehr oder weniger abhängig vom stetigen Stromfluss. Fällt der Strom einmal für wenige Minuten aus, bemerken wir erst unsere Abhängigkeit. Um den riesigen Bedarf an Energie zu decken können, haben wir verschiedene Energiequellen erschlossen. Kohle, Gas, Sonne, Wind und Wasser – aber auch die Kernkraft liefern uns täglich Strom. Besonders Atomkraftwerke sind beim größeren Teil der Bevölkerung nach Tschernobyl und Fukushima jedoch nicht mehr gerne gesehen.

Atomkraftwerke in Deutschland

Wie in vielen anderen Ländern setzte man auch in Deutschland lange Zeit auf den zuverlässigen Energiefluss aus Atomkraftwerken. Ende 2014 stammten immer noch rund 16 Prozent der Energie aus Kernkraftwerken. So kommt es, dass man in beinahe jedem Bundesland ein stillgelegtes oder aktives Atomkraftwerk findet. In Deutschland stehen Atomkraftwerke, die anhand verschiedener Techniken Strom gewinnen. In Deutschland verbreitet sind Siedewasserreaktoren und Druckwasserreaktoren, weitere Reaktortypen wie Graphit-Reaktoren, Schnelle Brüter und Heißdampfreaktoren gibt es jedoch ebenfalls. Heute in Betrieb sind nur noch die beiden ersten Typen.

Aktive Atomkraftwerke in Deutschland

Atomkraftwerke© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Nicht alle Atomkraftwerke, die in Deutschland gebaut wurden, sind heute noch aktiv. Anfang 2015 waren noch neun Atomkraftwerke am Netz. Nach derzeitigen Beschlüssen werden im Zuge des Atomsausstiegs jedoch alle bis spätestens 2022 außer Betrieb gestellt.

Zwei Druckwasserreaktoren stehen in Baden-Württemberg: Philippsburg soll bis spätestens 2019 vom Netz sein, Neckarwestheim bis 2022.

In Bayern sind derzeit noch drei Reaktoren in Betrieb. Die beiden Siedewasserreaktoren in Gundremmingen sollen planmäßig 2017 und 2021 vom Netz gehen. Der Druckwasserreaktor Isar/Ohu soll bis 2022 stillgelegt werden.

Weiterhin aktiv sind die zwei Druckwasserreaktoren Grohnde und Emsland in Niedersachsen sowie ein Siedewasserreaktor in Brokdorf, Schleswig-Holstein. Die Abschaltung aller drei ist für 2021 oder 2022 vorgesehen.

Was es mit stillgelegten Reaktoren auf sich hat

In Deutschland finden sich zahlreiche stillgelegte Reaktoren. Dabei bedeutet stillgelegt nicht aus der Welt: Die Kernspaltung in den Reaktoren lässt sich nicht einfach wie Licht ausschalten und läuft noch viele Jahre nach der Stilllegung weiter. So läuft beispielsweise auch in den acht im Jahr 2011 stillgelegten Reaktoren noch weiterhin eine Reaktion ab. So sind weiterhin Maßnahmen wie eine stetige Kühlung nötig. Zahlreiche andere Atomkraftwerke, die schon vor der Jahrtausendwende abgeschaltet wurden, befinden sich heute im Rückbau. Dabei fallen große Mengen Bauschutt an, der aufgrund seiner leichten oder mittleren Strahlungsaktivität gesondert entsorgt werden muss.

Deswegen gehen Atomkraftwerke vom Netz

Um die Atomkraft gab und gibt es viele Diskussionen. Einige bezeichnen sie als saubere und zukunftsweisende Energiequelle, die Mehrheit der deutschen Bevölkerung steht einem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke aber ablehnend gegenüber. Verheerende Unfälle wie in Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, wie gefährlich und teils unberechenbar Atomkraftwerke sein können. Deshalb plant man nun, die Energieversorgung zukünftig ohne Kernenergie umsetzen zu können.

Nicht nur deutsche Atomkraftwerke sind die Gefahr

Problematisch bleibt, dass Fehler und Vorfälle in Atomkraftwerken nicht lokal begrenzt bleiben. Selbst wenn in Deutschland alle Atomkraftwerke nach und nach stillgelegt und zurückgebaut werden, bleibt eine gewisse Gefahr bestehen. Denn Strahlung, die bei einem potenziellen Unfall austreten kann, kennt keine Landesgrenzen. So kann Deutschland auch von Unfällen im Ausland betroffen sein. Dies haben beide GAUs in der Vergangenheit bereits gezeigt. Nach dem GAU in Tschernobyl gingen in Deutschland radioaktive Niederschläge nieder und auch die Radioaktivität aus Fukushima verbreitet sich nicht nur über den Wind, sondern auch durchs Meerwasser.

Alle Atomkraftwerke in Deutschland: Ein Überblick

In der folgenden Liste finden Sie alle Atomkraftwerke, die in Deutschland in Betrieb waren oder noch in Betrieb sind (rot markiert).

  • Kernkraftwerk Biblis A (KWB A)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors Biblis A erfolgte im August 1974. Die erbrachte elektrische Bruttoleistung lag bei 1.225 MW. Alleiniger Betreiber ist RWE. Die Abschaltung erfolgte 2011.

  • Kernkraftwerk Biblis B (KWB B)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors Biblis B erfolgte im April 1976, die Abschaltung erfolgte 2011. Das Kraftwerk erbrachte eine elektrische Bruttoleistung von 1.300 MV. Alleiniger Betreiber ist RWE.

  • Kernkraftwerk Brokdorf (KBR)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors Brokdorf (KBR) erfolgte im Oktober 1986. Betreiber über die Kernkraftwerk Brokdorf GmbH sind E.ON zu 80 Prozent und Vattenfall zu 20 Prozent. Die Bruttoleistung liegt bei rund 1.480 MW.

    Das Atomkraftwerk gehörte mehrfach zu den leistungsfähigsten in Deutschland. Im Schnitt speist das Kraftwerk etwa 12 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz ein. Bis Dezember 2021 sollt das Atomkraftwerk abgeschaltet werden.

  • Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB)  

    Die erste Netzeinspeisung des Siedewasserreaktors Brunsbüttel erfolgte im Juni 1976. Die elektrische Bruttoleistung lag bei rund 806 MW. Die Betreiber über die Kraftwerk Brunsbüttel GmbH sind E.ON zu 33,3 Prozent und Vattenfall zu 66.6 Prozent. Das Kraftwerk ging 2011 vom Netz.

  • Kernkraftwerk Emsland (KKE)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwassereaktors Emsland erfolgte im April 1988. Im Jahr produziert er rund elf Milliarden kWh an Strom. Betreiber über die Kernkraftwerke Lippe-Ems GmbH sind die RWE AG mit 87,5 Prozent und Eon mit 12,5 Prozent. Das Kraftwerk wird voraussichtlich 2022 abgeschaltet.

  • Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors Grafenrheinfeld erfolgte im Dezember 1981. Seine Kapazität liegt bei 1.345 MW.

    1983 und 1984 hatte das von der E.ON (München) betriebene Kraftwerk Grafenrheinfeld die weltweit höchste Stromproduktion. Seit Juni 2015 ist das Atomkraftwerk außer Betrieb.

  • Kernkraftwerk Greifswald KGR 1 - 5  

    Am Standort Greifswald waren zwischen den Jahren 1973 bis 1990 fünf Druckwasserreaktoren in Betrieb. Jedes Kraftwerk erbracht eine Leistung von je 440 MV. KGR 5 verblieb im Probebetrieb von März 1989 bis November 1989. Der letzte Reaktor wurde im Dezember 1990 abgeschaltet. Die fünf Reaktoren wurden wegen eines Sicherheitsdefizits abgeschaltet. Eigentümer ist die Energiewerke Nord GmbH.

  • Kernkraftwerk Grohnde (KWG)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors Grohnde erfolgte im September 1984. Betreiber über die Gemeinschaftskraftwerk Grohnde GmbH sind E.ON zu 50 Prozent und die Gemeinschaftskraftwerk Weser GmbH.

    Das Kernkraftwerk Grohnde war im Jahr 2000 das weltweit drittplatzierte Kernkraftwerk in Sachen Leistungsfähigkeit - ebenda wurden 11,68 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Im Jahr 2000 befanden sich hinsichtlich der Leistungsstärke sechs deutsche Kernkraftwerke unter den weltweiten "Top Ten". Bis 2021 soll das Atomkraftwerk noch weiter betrieben werden.

  • Kernkraftwerk Großwelzheim (HDR)  

    Der Heißdampf-Siedewasserreaktor Großwelzheim wurde 1969 in Betrieb genommen und bereits 1971 abgeschaltet. Anschließend wurde er aber noch als Versuchsreaktor weiter genutzt. Der Rückbau der Anlage wurde Ende der 1990er Jahre abgeschlossen und der Zustand "grüne Wiese" gilt als wiederhergestellt.

  • Kernkraftwerk Gundremmingen A (KRB A)  

    Die erste Netzeinspeisung des Siedewasserreaktors Gundremmingen A erfolgte im April 1967. Nach mehreren schweren Unfällen wurde er 1977 abgeschaltet, weil sich die Sanierung nicht mehr lohnte.

  • Kernkraftwerk Gundremmingen B (KRB B)  

    Die erste Netzeinspeisung des Siedewasserreaktors Gundremmingen B erfolgte im März 1984. Der Betrieb soll bis zum 31.07.2017 eingestellt werden. Das Atomkraftwerk gehört zu 75 Prozent dem Energiekonzern RWE und zu 25 Prozent zu Eon. Die Bruttoleistung liegt bei rund 1.344 MW.

  • Kernkraftwerk Gundremmingen C (KRB C)  

    Die erste Netzeinspeisung des Siedewasserreaktors Gundremmingen C erfolgte 1984. Die elektrische Leistung liegt bei etwa 1.344 MW, zusammen mit Block B werden jährlich rund 21. Milliarden Kilowatt an Strom erzeugt. Die Betreiber der Atomkraftwerke sind zu 75 Prozent die RWE Power AG und zu 25 Prozent die Eon Kernkraft GmbH. Das Kraftwerk soll spätestens 2021 den Betrieb einstellen.

  • Kernkraftwerk Hamm-Uentrop (THTR-300)  

    Der Hochtemperaturreaktor wurde 1983 in Betrieb genommen und bereits im Jahr darauf wieder still gelegt, nachdem erheblich Sicherheitsbedenken auftraten. Bei einem Störfall 1986 wurde sogar Radioaktivität freigesetzt. Seit Oktober 1997 gilt die Anlage als sicher eingeschlossen.

  • Kernkraftwerk Isar 1 (KKI-1)  

    Die erste Netzeinspeisung des Siedewasserreaktors KKI-1 Isar erfolgte im Dezember 1977. Betreiber des Atomkraftwerkes ist Eon.

    Das Kraftwerk wurde 2011 im Rahmen des Atomgesetzes abgeschaltet. Zuvor war der Meiler bereits durch mehrere Zwischenfälle in Verruf geraten. Der Rückbau soll 2016 beginnen.

  • Kernkraftwerk Isar 2 (KKI-2)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors KKI-2 Isar erfolgte im Januar 1988. Die elektrische Bruttoleistung liegt bei 1.485 MW.

    Das Kernkraftwerk Isar-2 war in den Jahren 1999 und 2000 "Weltmeister in der Stromproduktion" mit einer Erzeugung von 11,94 Milliarden Kilowattstunden. Im Jahr 2000 befanden sich hinsichtlich der Leistungsstärke sechs deutsche Kernkraftwerke unter den weltweiten "Top Ten".

    Eigentümer sind die E.ON AG (75 Prozent) und die Stadtwerke München (25 Prozent). Das Kraftwerk soll voraussichtlich bis 2022 abgeschaltet werden.

  • Kernkraftwerk Jülich (AVR)  

    Bei dem Hochtemperaturreaktor Jülich handelt es sich um einen Versuchsreaktor, der 1966 in Betrieb genommen wurde. Die elektrische Bruttoleistung lag bei 15 MW. Er wurde vor allem für Betriebserfahrungen entwickelt und war der erste vollständig entwickelte Leistungsreaktor in Deutschland. 1988 wurde er bereits wieder außer Betrieb genommen, 2015 wurde der Status "grüne Wiese" erreicht.

  • Kernkraftwerk Kahl  

    Das Kernkraftwerk Kahl war der erste kommerziell betriebene Siedewasserreaktor in Deutschland. Er ging 1960 in Betrieb und erreichte eine elektrische Bruttoleistung von 16 MW. Ende 1985 wurde der Betrieb beendet. 1988 wurde mit dem Rückbau begonnen.

  • Kernkraftwerk Karlsruhe (KNK) I-II  

    Als KNK-1 war der Kernreaktor Karlsruhe ab 1971 zunächst als thermischer Reaktor im Forschungszentrum Karlsruhe in Betrieb. Danach wurde er zu einem Brutreaktor umgerüstet und mit KNK-II bezeichnet. Als dieser ging er 1974 ist Betrieb und wurde 1991 abgeschaltet.

  • Kernkraftwerk Krümmel (KKK)  

    Die erste Netzeinspeisung des Siedewasserreaktors Krümmel erfolgte im September 1983. Betreiber sind über die Kernkraftwerk Krümmel GmbH Vattenfall mit 50 Prozent und E.ON mit ebenfalls 50 Prozent. Das Kraftwerk wurde mit den sieben ältesten Kraftwerken 2011 abgeschaltet.

  • Kernkraftwerk Lingen (KWl)  

    Der Siedewasserreaktor Lingen nahm den kommerziellen Betrieb 1968 auf. Nach einem Störfall wurde er 1988 wieder vom Netz genommen. Seit 1988 gilt der Reaktor als sicher eingeschlossen. Die elektrische Bruttoleistung lag bei 240 MW.

  • Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich (KKM)  

    Die erste Netzeinspeisung des Reaktors Mühlheim-Kärlich erfolgte im März 1986. Seit September 1988 ist das Kernkraftwerk aus juristischen Gründen außer Betrieb. Im genannten Zeitraum wurde eine Netto-Stromerzeugung von 8,8 Milliarden Kilowattstunden erbracht.

  • Kernkraftwerk Neckar 1 (GKN-1)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors im Gemeinschaftskraftwerk Neckar (GKN) 1 erfolgte im Juni 1976. Er verfügte über eine elektrische Leistung von 840 Megawatt und wurde 2011 mit der Änderung des Atomgesetzes abgeschaltet. Eigentümer ist die EnBW Kernkraft GmbH.

  • Kernkraftwerk Neckar 2 (GKN-2)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors im Gemeinschaftskraftwerk Neckar (GKN 2) erfolgte im Januar 1989. GKN 2 ist der jüngste Reaktor in Deutschland. 2014 erzeugte er rund elf Milliarden Kilowattstunden Strom. Eigentümer ist die EnBW Kernkraft GmbH. Bis Ende 2022 soll die Anlage vom Netz gehen.

  • Kernkraftwerk Niederaichbach - KKN  

    Der Druckröhrenreaktor Niederaichbach wurde 1972 in Betrieb genommen. Aus wirtschaftlichen Gründen erfolgte die Stelllegung sehr schnell (1974). Seine Technologie wurde von den Druck- und Siedewasserreaktoren überholt. Seit 1995 gilt der Zustand "grüne Wiese" als erreicht.

  • Kernkraftwerk Obrigheim (KWO)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors Obrigheim erfolgte im Oktober 1968. Das Kernkraftwerk wurde wie im Atomkonsens vereinbart im Jahr 2005 abgeschaltet.

    Bis zu seiner Abschaltung versorgte er jährlich etwa 850.000 Haushalte. Eigentümer ist die EnBW Kernkraft GmbH, die den Rückbau nach eigenen Angaben bis 2025 realisieren will.

  • Kernkraftwerk Philippsburg 1 (KKP-1)  

    Die erste Netzeinspeisung des Siedewasserreaktors KKP-1 Philippsburg erfolgte im Mai 1979. Betreiber des in 2011 abgeschalteten Kraftwerks ist die Energie Baden-Württemberg Kernkraft AG.

  • Kernkraftwerk Philippsburg 2 (KKP-2)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors KKP-2 Philippsburg erfolgte im Dezember 1984. Er hat eine elektrische Leistung von 1.468 MW. 2014 wurden in dem Atomkraftwerk rund 10 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Betreiber ist die Energie Baden-Württemberg Kernkraft AG. Ende 2019 soll die Anlage vom Netz gehen.

  • Kernkraftwerk Rheinsberg (KKR)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors Rheinsberg erfolgte im Oktober 1966. Er erreichte eine elektrische Bruttoleistung von 70 MW. 1990 wurde das Kraftwerk abgeschaltet und die Stilllegung begann 1995. Eigentümer ist die Energiewerke Nord GmbH.

  • Kernkraftwerk Stade (KKS)  

    Betreiber des Kernkraftwerks Stade ist die Eon Kernkraft GmbH. Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors erfolgte im Januar 1972. Mit 672 Megawatt ist das Atomkraftwerk eines der leistungsschwächsten der Bundesrepublik.

    Nach seiner Stilllegung im Jahr 2003 wird der Meiler zerlegt und abgebaut. Der Rückbau soll bis 2017 abgeschlossen werden.

  • Kernkraftwerk Unterweser (KKU)  

    Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors Unterweser erfolgte im Oktober 1978. In den 1980er Jahren gehörte das Kraftwerk zu den am meisten produzierenden Werken in Deutschland. 2011 wurde das Kraftwerk abgeschaltet. Betreiber ist E.ON.

  • Kernkraftwerk Würgassen KWW  

    Die erste Netzeinspeisung des Siedewasserreaktors Würgassen erfolgte im Oktober 1971. Betreiber des in 1994 abgeschalteten Kraftwerks ist die Eon Kernkraftwerk GmbH. Das Kraftwerk erbrachte eine elektrische Bruttoleistung von 670 MW.

Verwandte Themen
  • Ökostrom

    Photovoltaik-Hybridsysteme

    Photovoltaik-Hybridsysteme tanken nicht nur Sonne

    Photovoltaik-Hybridsysteme nutzen neben der Solarenergie noch eine weitere Quelle für die Stromerzeugung. Scheint einmal nicht genug Sonne, wird mithilfe der zweiten Energiequelle trotzdem ausreichend Strom produziert.

  • Glühbirne

    Ersatzversorgung

    Energielieferung ist mit Ersatzversorgung garantiert

    Die Ersatzversorgung dient als Notfallabsicherung und wird vom Grundversorger übernommen. Wie kann es überhaupt dazu kommen, dass so eine Ersatzmaßnahme notwendig wird? Wie sollten sich betroffene Stromkunden verhalten?

  • Hochspannungsleitungen

    Ultranet

    Mit Ultranet regenerativen Strom von A nach B transportieren

    Ultranet heißt eine der neuen Stromleitungen, mit der Energie leichter quer durch Deutschland transportiert werden soll. Wo entlang verläuft die neue Stromtrasse? Und was ist das besondere an dem Projekt der beiden Netzbetreiber Ampiron und TransnetBW?

Ratgeber zum Thema
  • Energieindustrie

    Stromanbieter in Deutschland: Wer gehört zu wem?

    Mittlerweile gibt es zahlreiche Energieanbieter auf dem Markt. Über Vergleichsrechner findet man ganz einfach den passenden Stromtarif – Doch welcher Stromanbieter gehört zu wem und wer ist Marktführer oder beliebt? Wir geben einen Überblick!

    weiter
  • Datum und Uhrzeit

    Merkhilfen und Tipps zur Zeitumstellung

    Die Zeitumstellung findet einmal im Frühling und einmal im Herbst statt. Viele Verbraucher und sogar Experten halten die Umstellung für unsinnig. Was hat es eigentlich mit dem Zeigerdreh auf sich, was bringt es und was sollte man als Verbraucher beachten?

    weiter
  • Glühbirne

    Stromanbieterwechsel ohne Fallen: 5 typische Hürden

    Immer wieder einmal hört man von Fallen beim Wechsel zu einem neuen Stromanbieter. Vor einmaligen Boni, plötzlichen Preiserhöhungen und ähnlichem wird in diesem Zusammenhang gewarnt. Was ist dran an der Kritik und wie kann man sich als Verbraucher schützen?

    weiter