Die Grundversorung bei Strom ist der Tarif, in den jeder Stromkunde automatisch eingestuft wird, wenn er sich nicht aktiv für den Wechsel in einen anderen Tarif entscheidet. Doch der Grundversorungstarif ist meist sehr teuer.
Die Grundversorgung ist meist der teuerste Stromtarif, den der örtliche Stromversorger (meist Stadtwerke) anbietet. Daher lohnt es sich besonders für die Kunden, die noch nach der Grundversorgung beliefert werden, den Stromanbieter zu wechseln, denn dabei ist das Sparpotenzial besonders groß. Eine vierköpfige Familie kann je nach Wohnort bis zu 500 Euro im Jahr sparen. Mit unserem kostenlosen Stromrechner können Sie schnell ermitteln, wie viel Sie mit einem Wechsel aus der Grundversorgung sparen können.
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Stromkunden können jederzeit aus der Grundversorgung in einen anderen Tarif oder zu einem anderen Stromanbieter wechseln. Es wird weiterhin das gleiche Stromnetz benutzt, der Anbieter zahlt dem Betreiber eine Gebühr für die Durchleitung. Wenn Sie Ihrem Stromanbieter kündigen, sich aber nicht um einen neuen Anbieter kümmern, fallen Sie automatisch in die Grundversorgung zurück. So springt der Grundversorger im Notfall immer ein und stellt Ihre Stromversorgung sicher.
Die Tarife der Grundversorgung sind oft teuer. Aber man kann jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln.
(Foto / Abb.: gourmecana / Fotolia.com)
Beziehen Sie ihren Strom über die Grundversorgung, haben Sie eine kurze Kündigungsfrist von nur einem Monat. Finden Sie also einen günstigeren Anbieter, können Sie jederzeit zu diesem wechseln. Andere Stromversorger gestalten ihre Verträge oft mit Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen von drei Monaten oder mehr. Wenn sie also wieder zurück in die Grundversorgung oder wiederum zu einem anderen Anbieter wechseln möchten, müssen Sie sich an die Kündigungsfristen und Laufzeiten halten. Dies gilt auch für Sonderverträge, die Sie eventuell mit dem Grundversorger abgeschlossen haben.
Grundversorgung ist ein Begriff, der nicht nur auf dem Energiemarkt Verwendung findet. Damit werden wichtige Dienstleistungen und Infrastrukturen bezeichnet, mit denen die Bevölkerung versorgt werden muss. Dies ist beispielsweise in Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte unter Umständen nicht immer wirtschaftlich lohnenswert, dennoch sollen Bürger mit den Gütern versorgt werden, die zur Grundversorgung gezählt werden, beispielsweise Strom und Wasser.
Die Grundversorgung mit Strom, Wasser und Gas wird in der Regel von den Stadtwerken bereitgestellt. Stadtwerke sind kommunale Einrichtungen, die aber meist privatwirtschaftlich organisiert sind. Oft sind neben der Gemeinde auch größere Energieversorger beteiligt. Meldet man sich als Kunde nicht bei einem anderen Anbieter an, erhält man seinen Strom automatisch durch die Grundversorgung. Der Grundversorger ist auch bei Störungen zuständig; der Stromanbieter ist also nicht automatisch für das Stromnetz verantwortlich, durch das sein Strom fließt.
Stromanbieterwechsel beim Umzug
Ein Umzug ist eine gute Gelegenheit, den Stromanbieter zu wechseln. Hier erfahren Sie, was man dabei beachten sollte.
Stromfresser aufspüren und beseitigen
Stromfresser im Haushalt können enorme Kosten verursachen. Sie aufzuspüren trägt ebenfalls dazu bei, Geld zu sparen.