Effizienzmaßnahmen

Weniger CO2 und mehr Geld durch eine gute Wärmedämmung

Das Heizen ist für einen Großteil des CO2-Ausstosses bei den privaten Haushalten verantwortlich. Gleichzeitig kann hier auch sehr viel Geld verloren gehen. Die meiste Energie verbraucht nämlich die Heizung und die muss auf Hochtouren laufen, wenn die Wärmedämmung versagt.

energetische Sanierung© Jean Kobben / Fotolia.com

München - Die Heizung (mit Warmwasser) ist mit fast 80 Prozent Anteil am Endenergieverbrauch der größte Energiefresser im Haus. Das ist nicht nur teuer, sondern auch klimaschädlich. Denn die Heizungen in privaten Haushalten verursachen rund 60 Prozent des CO2-Ausstoßes. Besonders drastisch und kostenintensiv wird es, wenn ein Großteil der Wärme verpufft und nicht im Gebäude bleibt.

Primärenergiebedarf lässt sich um bis zu 90 Prozent senken

Für eine energetische Sanierung mit Fassadendämmung sprechen deshalb gleich mehrere Gründe: Mit einer guten Wärmedämmung und effizienter Heiztechnik lässt sich zum einen der Primärenergiebedarf eines Gebäudes um bis zu 90 Prozent senken, beichtet das Bundesumweltamt. So werden Wärmeverluste durch die Gebäudehülle drastisch reduziert und damit die Heizkosten auf ein Minimum verringert. Gleichzeitig steigert ein besserer Wärmeschutz den Wert einer Immobilie und fördert ein angenehmes sowie gesundes Wohnklima.

Wann zahlt sich die Sanierung aus?

Innerhalb welches Zeitraums eine Wärmedämmung die aufgewendete Investition direkt wieder einspare, hänge von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sei in erster Linie der Ausgangszustand des Gebäudes. Je schlechter dieser energetisch sei, desto schneller lohnten sich in der Regel die eingesetzten Mittel. Für die Gebäudesanierung gibt es Fördermittel beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und auch bei der KfW-Bank.

Die Art des Dämmstoffs spiele vom Umweltaspekt her dabei keine entscheidende Rolle: Der hohe Energieverbrauch eines nicht gedämmten Gebäudes belaste die Umwelt viel stärker als die Herstellung des Dämmstoffs.