Gas-News
PreiserhöhungenGaskunden können sich im Moment noch über niedrige Preise freuen. Doch die nächste Heizperiode steht an und es muss wieder mit Preiserhöhungen gerechnet werden. Wer jetzt den Gasanbieter wechseln will, sollte auf Tarife mit Preisgarantie achten. Allerdings sind diese Tarife von vornherein teurer, was man beim Anbieterwechsel beachten sollte.
Köln (red) - Durch die Ölpreisbindung und den zunehmenden Wettbewerb sind auch die Gaspreise gesunken. Für die kommende Winterperiode sind allerdings wieder Preiserhöhungen zu erwarten, wie Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft beim Vergleichsportal Verivox, dem Nachrichtenmagazin n-tv sagte. Aufgrund steigender Ölpreise werden Preiserhöhungen um bis zu 15 Prozent erwartet.
Gerade jetzt ist es also sinnvoll, an einen Wechsel des Gasanbieters zu denken. Dabei sollte man darauf achten, einen Tarif mit Preisgarantie zu wählen. Wie aus dem Bericht von n-tv ersichtlich, hat eine Preisgarantie aber nicht nur Vorteile. Eine Stichprobe in Berlin, München und Hamburg zeigt, dass Gastarife mit Preisgarantie im Schnitt teurer sind als solche ohne. Hier gilt es also, genau abzuwägen, welchen Tarif man wählt. Rechnet man mit steigenden Gaspreisen, ist die Preisgarantie sinnvoll. Der Verzicht auf eine Preisgarantie kann aber auch bedeuten, dass man letztendlich weniger zahlt, wenn die Preise eben nicht oder nur geringfügig ansteigen.
Es spielt auch eine Rolle, wie lange man sich an einen Gasanbieter binden will. Geht man einen Vertrag mit langer Laufzeit ein, muss man einrechnen, dass eventuelle Vergünstigungen oder Boni für Neukunden nicht für die komplette Laufzeit gelten. Die Gaspreise in Deutschland differieren deutlich von Ort zu Ort, auch beim gleichen Anbieter. Unser Gaspreisvergleich zeigt Ihnen, welche Tarife an Ihrem Heimatort zur Verfügung stehen und hilft Ihnen, sich für einen Anbieter zu entscheiden.
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Die Strompreise steigen weiter. Im ersten Halbjahr zogen die Preise im Schnitt um zwei Prozent an, wie das Verbraucherportal Verivox am Dienstag mitteilte. Die Gaspreise blieben bislang stabil, Preiserhöhungen dürften aber spätestens zur Heizperiode auch in diesem Segment anstehen.
Die Verfahren des Kartellamtes gegen 30 Gasversorger sind beendet. Kunden der betroffenen Versorger werden nun um rund 444 Millionen Euro entlastet. Die Verfahren gegen die Gasversorger wurde 2008 wegen Verdachts auf missbräuchlich überhöhte Preise eingeleitet.
Innerhalb von zwei Jahren könnte sich die Zahl der Franzosen, die ihre Gasrechnung nicht mehr bezahlen können, um das 30-fache erhöhen. Trotzdem werden die Gaspreise wohl weiter steigen. Viele Haushalte geben inzwischen mehr als zehn Prozent ihrer Einkommen für Energie aus.
Die Preiserhöhungen der EnBW Gas aus den Jahren 2005 bis 2008 sind rechtens. Das entschied das Landgericht Stuttgart nach eigenen Angaben am Mittwoch und bestätigte damit ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Stuttgart. Demnach habe EnBW lediglich die gestiegenen Beschaffungskosten an die Kunden weitergegeben.
Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte, zahlen die Deutschen im EU-weiten Vergleich die zweithöchsten Strompreise. Während die Kilowattstunde Strom für private Haushalte in der EU im Schnitt 16,5 Cent kostet, liegt der Preis in Deutschland bei 22,9 Cent pro Kilowattstunde.Gaspreise vergleichen
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