Gas-News
Mehrere hundert Euro sparenDen Verbrauchern haben heute mehr Möglichkeiten zum Gasanbieterwechsel denn je, denn immer mehr Gasanbieter bieten in immer mehr Regionen Gas an. Viele Anbieter senken zudem ihre Gaspreise oder haben bereits Preissenkungen vorgenommen. Verbraucherschützer raten daher zum Anbieterwechsel.
Hannover (red) - Ein Vergleich der Verbraucherzentrale Niedersachsen habe gezeigt, dass Gaskunden beim Wechsel ihres Gasanbieters teilweise mehrere hundert Euro im Jahr sparen können. "Verbraucher sollten neben den Preisen unbedingt auch die Vertragskonditionen, wie beispielsweise die Laufzeit des Vertrages, eine automatische Vertragsverlängerung oder die Kündigungsfristen vergleichen", rät Juristin Karin Goldbeck von der Verbraucherzentrale. Vorsicht geboten sei auch bei Tarifmodellen mit Vorauskasse oder Kautionssonderzahlungen.
Mit einem Wechsel werde außerdem der Wettbewerb gefördert und nicht die ehemalige Monopolstellung der großen Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW gefestigt. Deshalb ist der Blick auf die Unternehmensverhältnisse und die Servicenähe ratsam, betont die Verbraucherzentrale.
Mit der Umfrage "Gasanbieterwechsel" unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/gasanbieterwechsel will die Verbraucherzentrale Niedersachsen erheben, welche Erfahrungen Verbraucher beim Wechsel ihres Gasanbieters gemacht haben bzw. welche Gründe sie an einem Wechsel hindern.
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168 Gasversorger haben für Juni und Juli Gaspreissenkungen um durchschnittlich zehn Prozent angekündigt. Allerdings sind die Preissenkungen geringer als die vorherigen Preiserhöhungen. Kunden sollten nicht auf weitere Preissenkungen des alten Versorgers warten, sondern in einen günstigeren Tarif wechseln.
Die Bundesregierung appelliert an Verbraucher, Strompreise zu vergleichen und den Stromanbieter zu wechseln, um den Wettbewerb in Schwung zu bringen. Dies geht aus einer kleinen Anfrage der FDP zu aktuellen Strompreiserhöhungen als Folge von Wettbewerbsdefiziten hervor.
Der Energiekonzern EnBW erhöht ab 1. Juli die Strompreise um durchschnittlich 7,5 Prozent in der Grundversorgung. Landespolitiker aus Baden-Württemberg kritisieren die Preiserhöhung scharf. Diese sei vollkommen unnötig, denn die Preise an der Strombörse seien im vergangenen Jahr stark gefallen.
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