Kraft-Wärme-Kopplung

Selfmade-Strom: Heizungen, die Strom erzeugen

Hausbesitzer, die auf Strom erzeugende Heizungen zurückgreifen, können nicht nur bis zu 100 Prozent des Wärme- und bis zu 80 Prozent des Strombedarfs ihres Eigenheims selbst abdecken, sondern helfen gleichzeitig auch noch der Umwelt. Denn solche Heizungen besitzen in der Gesamtbilanz einen 40 Prozent verringerten Kohlendioxidausstoß.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

Berlin (red) – Eine Heizung, die neben Wärme auch noch selbst Strom erzeugt, funktioniert meist nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Dabei wird die Wärme, die durch die Verbrennung von Erd- oder auch Bioerdgas entsteht, für das beheizen des Hauses sowie für die Warmwasserzubereitung verwendet. Gleichzeitig wird ein Teil dieser Wärme in mechanische Energie umgewandelt. Dabei treibt die umgewandelte Energie einen Generator an, welcher dann die Stromerzeugung übernimmt. Des Weiteren kann zu viel produzierter Strom auch in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, wofür man dann eine Einspeisevergütung erhält.

Staatliche Förderungen

Die Leistung, die eine sogenannte Strom erzeugende Heizung bereitstellt, ist speziell auf Ein- und Mehrfamilienhäuser abgestimmt. Des Weiteren wird diese Art der Energieversorgung auch staatlich im Rahmen des "Klimaschutz-Impulsprogramms zur Förderung von Mini-KWK-Anlagen" bezuschusst, wie die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. (ASUE) mitteilt.