Gas-News
Zum AugustZum August erhöht RWE für rund 1,5 Millionen Kunden sowohl die Strom- als auch die Gaspreise. Ausgenommen von den Preiserhöhungen sind Kunden mit Preisgarantien sowie Fernwärme- und Stromheizungskunden. Monatlich machen beide Preisanhebungen rund 13,50 Euro pro Haushalt aus.
Dortmund (red) - Zum 1. August 2012 steigt der Strompreis in der Grundversorgung bei RWE. Dann kostet die Kilowattstunde 1,79 Cent pro Kilowattstunde (kWh) mehr. Der Grundpreis bleibt unverändert. Keine Preiserhöhungen gibt es dagegen bei Festpreisprodukten, Wärmepumpen- und Speicherheizungsstrom.
Für Haushaltskunden der RWE Vertrieb AG, die im Schnitt 3.000 kWh pro Jahr verbrauchen, bedeutet die Preiserhöhung in der Grundversorgung eine Mehrbelastung von rund 4,50 Euro monatlich. Insgesamt wird Strom bei RWE je nach Produkt zwischen 3,9 und 6,7 Prozent teurer. Achim Südmeier, Vorstand der RWE Vertrieb AG, bezeichnete Strom angesichts teilweise zweistelliger Teuerungsraten bei Sprit und Heizöl als "Stabilitätsfaktor in der Energierechnung der Bürger".
Ebenfalls zum August steigt der Gaspreis in der Grundversorgung um 0,54 Cent pro kWh. Der Grundpreis bleibt bestehen. Die Preiserhöhung bedeute für ein Einfamilienhaus bei einem Verbrauch von 20.000 kWh im Jahr eine durchschnittliche Mehrbelastung von monatlich knapp neun Euro. Über alle Produktgruppen entspreche dies einer Steigerung zwischen 3,9 und 8,4 Prozent.
Wer eine Preiserhöhung angekündigt bekommen hat oder aus anderen Gründen darüber nachdenkt, seinen Strom- oder Gasanbieter wechseln zu wollen, sollte einen Preisvergleich durchführen. Vielfach lassen sich dreistellige Summen pro Jahr durch einen Wechsel einsparen, oder man sichert sich den jetzigen Preis durch einen neuen Vertrag mit Preisgarantie.
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Rückenwind für Jogis Jungs: Während der Teilnahme der deutschen Fußballer an der EM 2012 in Polen und der Ukraine versorgt RWE das DFB-Medienzentrum mit grüner Energie aus eigenen Windparks in Polen. Das Medienzentrum verbraucht in den vier Wochen etwa hundert Mal so viel Strom wie eine Kleinfamilie im ganzen Jahr.
Den Strom- und Gaskunden in Deutschland drohen weitere Preisaufschläge. Das hängt mit einem neuen Gerichtsurteil zusammen, das rund 300 Versorger gegen die Netzagentur erwirkt haben. Diese hatten geklagt, weil aus ihrer Sicht der Wert ihrer Netze falsch berechnet worden sei.
Der Energiekonzern EnBW erhöht ab 1. August die Preise für Strom. Im Grundversorgungstarif "EnBW Komfort" kostet eine Kilowattstunde künftig 25,45 Cent, das sind 0,72 Cent mehr als bisher, wie der Energieversorger am Dienstag in Karlsruhe mitteilte. Zudem will der Konzern den Tarif der Gas-Grundversorgung neu regeln.
Die Regierung will Geringverdiener vor den steigenden Kosten der Energiewende schützen. "Strom darf nicht zum Luxusgut werden. Der Staat ist da gefordert, Hilfen anzubieten", sagte Umweltminister Peter Altmaier (CDU) dem "Spiegel". Darüber wolle man mit Wohlfahrtsverbänden sprechen.
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen befürchtet für die kommenden Jahre einen weiteren Anstieg der Strompreise. Zu erwarten sei ein jährlicher Preisanstieg um jeweils zwei bis drei Prozent, sagte der Chef des Bundesverbandes, Gerd Billen, am Mittwoch in Mainz.Gaspreise vergleichen
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