CSU-Antrag

REWAG soll Sozialtarife für Strom- und Gaskunden anbieten

Der Regensburger Energieversorger REWAG soll nach dem Willen der CSU Bedürftigen Energie günstiger anbieten. Die stadteigene Tochter solle einen Strom-Sozialtarif ähnlich wie E.ON anbieten. Zudem soll geprüft werden, ob ein solcher Tarif auch für Gaskunden angeboten werden könne.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

Regensburg (red) - Ein entsprechender Antrag der CSU-Stadtratsfraktion sehe vor, dass Menschen, die von Rundfunk- und Fernsehgebühren befreit sind, ab 2008 auch einen günstigeren Strom- bzw. Gastarif bekommen sollen, schreibt die Mittelbayerische Zeitung.

Die REWAG ist Grundversorger in der Stadt Regensburg, im Landkreis ist es E.ON. Die bayerische E.ON-Tochter hatte kürzlich einen Sozialrabatt angekündigt. Demnach soll Verbrauchern, die von der Rundfunkgebühr befreit sind, die Grundgebühr des Stromtarifs erlassen werden, also etwa neun Euro pro Monat. Diese Sozialaktion solle nun auch auf Regensburg übertragen werden. Die CSU begründete ihren Antrag mit der EU-Richtlinie, "dass besondere Maßnahmen schutzbedürftige Kunden vor dem Ausschluss von der Stromversorgung bewahren sollen", schreibt die Zeitung weiter.

Die REWAG selbst befürworte einen solchen Rabatt und will der Zeitung zufolge den Antrag prüfen lassen.

Weiterführende Links
  • Zum Artikel der Mittelbayerischen